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24. April 2026

Informationen zur aktuellen Versorgungssituation – Anpassung der Frachtnebenbedingungen zum 1. Juni 2026

Die Entwicklungen im Nahen Osten wirken sich spürbar auf die globalen Rohstoffmärkte aus und beeinflussen wichtige internationale Lieferketten. Damit sich unsere Kunden auf daraus resultierende Entwicklungen frühestmöglich vorbereiten können, informieren wir transparent über die aktuelle Situation und antizipieren mögliche Auswirkungen. Dazu gehört unter anderem die Anpassung unserer Frachtnebenbedingungen zur Jahresmitte.

Entwicklung bei Rohstoffen

Insbesondere bei zentralen Rohstoffen zeigt sich derzeit vor dem Hintergrund internationaler Verwerfungen eine dynamische Marktentwicklung. So verzeichnet der für viele Produkte relevante Werkstoff Polyvinylchlorid (PVC) seit Beginn des Konflikts erste Preissteigerungen in Europa. PVC basiert auf Ethylen, das petrochemisch aus Erdöl gewonnen wird. Internationale Marktbewegungen und Anpassungen großer Hersteller deuten darauf hin, dass sich dieser Preisanstieg fortsetzen kann. Ähnliche Entwicklungen sind auch bei weiteren Kunststoffen wie Polypropylen (PP) zu beobachten.

Auch im Bereich bitumenbasierter Komponenten, die in verschiedenen Flachdachlösungen eingesetzt werden, bleibt die Lage angespannt. Preisveränderungen und eingeschränkte Verfügbarkeiten bei Bitumenmaterialien wirken sich gleichermaßen auf die gesamte Branche aus.

Versorgungssicherheit bei FLECK

Wir von FLECK haben glücklicherweise frühzeitig auf Veränderungen reagiert und durch eine vorausschauende Beschaffungspolitik entsprechende Rohmaterialbestände aufgebaut. Dadurch können wir die Versorgung unserer Kunden jederzeit sicherstellen und kurzfristige Marktschwankungen abfedern. Sollte sich das Kostenniveau jedoch dauerhaft erhöhen oder weiter verschärfen, können wir Preissteigerungen in Zukunft nicht ausschließen. Was wir versprechen können, ist, dass wir über notwendige Preisanpassungen frühzeitig, umfassend und transparent informieren werden.

Anpassung der Frachtkosten

Unmittelbare Auswirkungen der aktuellen Lage zeigen sich bereits bei den Frachtkosten. Steigende Treibstoffpreise führen bei Paketdiensten und Speditionen zu erhöhten Zuschlägen, die wir nicht umgehen und mittelfristig anderweitig nicht kompensieren können.

Daher müssen wir die Frachtnebenbedingungen zum 1. Juni 2026 wie folgt anpassen*:

  • Die Frachtfreigrenze innerhalb des deutschen Festlands steigt von 615 € auf 675 € netto.
  • Die Paketgebühren innerhalb des deutschen Festlands erhöhen sich von 20 € auf 25 € netto.
  • Die Kleinmengenverpackungspauschale bleibt unverändert.

 

Wir möchten unsere Kunden in dieser für uns alle herausfordernden Situation um Verständnis für unsere Maßnahmen bitten. Wir versichern, weiterhin alles daran zu setzen, jederzeit stabile Lieferbedingungen und eine hohe Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Für Fragen stehen unsere Gebietsverkaufsleiter sowie unser Verkaufsinnendienst gerne zur Verfügung.

 

*Diese Regelung gilt für Deutschland. Für unsere Exportmärkte gelten abweichende Konditionen.