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FAQ

Die FAQ von FLECK

„FAQ“ steht für „frequently asked questions“, was so viel bedeutet wie „meistgestellte Fragen“. Hier finden Sie eine Liste mit den Fragen, die FLECK häufig von Kunden, Fachhandwerkern oder auch Planern gestellt werden.

Sie haben spezifische Fragen, für die es eines persönlichen Ansprechpartners bedarf? Wenden Sie sich jetzt an unsere Mitarbeiter.

Fragen zum Flairkopf von FLECK
Wie funktioniert ein Flairkopf von FLECK?

Der Fleck-Flairkopf hat die Aufgabe, den größtmöglichen Luftdurchlass zu erreichen, damit motorische Lüftungsanlagen die bestmögliche Wirkung entwickeln können. Die Luft wird in einem senkrecht gerichteten Strahl ausgeblasen und dadurch werden Verunreinigungen bzw. Geruchsbelästigungen in der Nähe des Flairkopfes und der Dachhaut reduziert.

Fleck-Flairköpfe folgen dem technischen Prinzip einer Deflektorhaube und fungieren als Fortlufthauben. Deflektorhauben sind die gebräuchlichsten Hauben zur Ableitung von verbrauchter und schadstoffhaltiger Luft im Dachbereich. Sie werden in Lüftungs- und Entstaubungsanlagen eingesetzt, wo die Fortluft möglichst hoch ins Freie auszublasen ist, damit sie sich mit der Umgebungsluft mischt und dadurch verdünnt. Diese Hauben sind mit einer sehr hohen Austrittsgeschwindigkeit konzipiert, wodurch ein sehr große Wurfweite erreicht wird, während sich der Druckverlust in Grenzen hält. Ihre charakteristische Form verdankt eine Deflektorhaube der innenliegenden Regenwasserableitung, welche breiter als die Abluftöffnung ist. Würde man anstatt der Deflektorhaube ein Dach als Regeschutz benutzen, würde die Abgasfahne seitlich austreten und somit weniger hoch steigen.

Wie ist ein Flairkopf aufgebaut?

Sein Aufbau erklärt sich im Wesentlichen durch die Funktion des Schutzes vor dem Eindringen von Niederschlag (Schnee, Regen) in die Lüftungsanlage:

  • Konstruktiv bedingt sind Flairköpfe von FLECK nicht mit sogenannten Wetterkappen oder Regenhauben ausgestattet. Diese sind bzgl. eines Regenwasserschutzes auch technisch nicht notwendig, weil die Produkte von FLECK den Regenwassereintritt durch die integrierte Auffangschale verhindert. Hier wird das Regenwasser gesammelt und über den Ablaufstutzen auf die Dachfläche geleitet.
  • Als zweite zusätzliche Sicherung werden bei FLECK Lüftungsrohre bei Verwendung eines Flairkopfes in den Flairkopf eingearbeitet, so dass eine zusätzliche Entwässerungsebene („Regenrinne“) entsteht. Das hier aufgefangene Wasser (Regen, Schnee oder Kondenswasser) wird durch eine zweite, etwas tiefer im Flairkopf angebrachte Öffnung auf die Dachfläche abgeführt.
Wie wird ein Flairkopf eingebaut?

Der Flairkopf muss lotrecht eingebaut werden, damit er seine Wirkung entfalten kann. Zudem sind seine Entwässerungsöffnungen freizuhalten.

Wie berechnet man den Druckverlust eines Flairkopfes?

Angaben zum Druckverlust des Flairkopfes für die Auslegung von Lüftungsanlagen sind bei FLECK in Produktdatenblättern enthalten, welche auf www.fleck-dach.de zu finden sind.

Fragen zu Flachdächern
Was macht man bei Pfützen auf einem Flachdach?

Pfützen in geringem Umfang können auf Flachdächern verbleiben. Abdichtungen mit Polymerbitumenbahnen bieten einen ausreichenden Schutz. Bei großflächigen und tiefen Pfützen ist die Abdichtung dieser Bereiche im Rahmen der Wartung regelmäßig zu kontrollieren. Bei der Sanierung oder Erneuerung eines gefällelosen Daches ist die Anordnung eines Gefälles z.B. durch eine Gefälledämmung zu empfehlen.

Fragen zu den Lüftern von FLECK
Wozu wird eine Dachentlüftung benötigt?

Spricht man von einer Dachentlüftung, können folgende Anwendungen unterschieden werden.

  1. Belüftung von Wohnräumen
  2. Entlüftung von Abwasserrohren
  3. Be- und Entlüftung von abgeschlosseneren Dachräumen
  4. Be- und Entlüftung von Aufzugschächten

Zur Belüftung von Wohnräumen kommen dezentrale sowie zentrale Lüftungssysteme zum Einsatz. Diese erfordern Zu- und Abluftvorrichtungen, die in der Fassade oder auf dem Steil- bzw. Flachdach eigenbaut werden. Mit dem Lüfterprogramm von FLECK kann die Be- und Entlüftung auf vielfältige Weise und entsprechend den Anforderungen an das Lüftungssystem hergestellt werden. Hierbei kann auf Lüfterdimensionen bis DN 500 zurückgegriffen werden. Zusatzprodukte wie Kondenswasserabscheider, eine Zusatzwärmedämmung oder Flairköpfe bieten zudem eine sinnvolle Ergänzung in motorisch betriebene Abluftsystemen, insbesondere wenn die Abluft stark mit Dämpfen belastet ist.

Die DIN 1986-100 schreibt vor, dass Abwasserrohrsysteme zur Be- und Entlüftung bis über die Dachfläche geführt werden müssen und nach oben offen zu gestalten sind. Dadurch werden unerwünschte Druckschwankungen und Kanalisationsgase über Steil- bzw. Flachdachlüfter abgeführt. Für alle möglichen Anwendungsfälle auf dem Steil- und Flachdach kann auf ein breites FLECK-Lüfterprogramm zurückgegriffen werden. Lüfter-Produkte mit einfach zu entfernenden Lüfterkappen kommen hier bevorzugt zum Einsatz. Kondenswasserabscheider sind nicht erforderlich, weil Kondenswasser einfach in die Abwasserrohrsysteme abtropfen kann.

Ungedämmte Dachräume (Spitzböden, Abseiten, Flachdach-Kaltdächer), die z.B. durch Dampfbremsen oder Unterspannbahnen luftdicht nach außen verschlossen sind, sollten zur Vermeidung von schädlicher Tauwasserbildung zusätzlich belüftet werden. Eine übermäßige Tauwasserbildung führt häufig zu Bauschäden (Holzfäule, nasse Bauteile mit Schimmelbefall). Ist dies konstruktiv nicht ohne Weiteres umsetzbar, kann mit zusätzlich eingebauten Lüftern auf dem Steil- und Flachdach mehr Sicherheit geschaffen werden. Die Lüfter bilden somit die Verbindung zwischen der Außenluft und den abgeschlossenen Räumen und übernehmen den notwendigen Luftaustausch. Hierbei ist darauf zu achten, dass für jeden abgeschlossenen Raum mindestens zwei Lüfter für die Zu- und Abluft gesetzt werden, die die luftdichte Außenhaut durchdringen müssen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Lüfter sowohl in der Anzahl als auch in der Größe ausreichend dimensioniert sind. Bei einem Flachdach ist gemäß den allgemein anerkannten Regeln der Technik darauf zu achten, dass sich die Lüftungsöffnungen an zwei, sich gegenüber befindlichen Seiten befinden.

Fahrstuhlschächte müssen zum Druckausgleich gemäß Landesbauordnungen be- und entlüftet werden können. Oftmals geschieht dies z.B. bei Gewerbebauten durch große Gitteröffnungen in der Fassade. In vielen Fällen wird aus konstruktiven bzw. architektonischen Gründen die Belüftung über die Dachfläche geplant. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Belüftungsquerschnitte der geplanten Lüfter mind. 1.000 cm2 bzw. 2,5 % des Fahrstuhlschachtquerschnittes betragen. FLECK bietet hierfür flexibel gestaltbare Produkte für das Steil- und das Flachdach bis DN 500 an. Die mitgelieferten Wetterkappen sind dabei so konstruiert, dass die Austrittsquerschnitte mindestens den Querschnitten der angeschlossenen Lüftungsleitungen entsprechen und somit keine Behinderung der Luftströme darstellen. Bei einem entsprechenden Flach- oder Steildachlüfter von FLECK mit einem Außendurchmesser DN 500 (Innenquerschnitt = 1885 cm2 = 0,1885 m2) kann ein Fahrstuhlschacht bis 7,5 m2 Bauvorschriftenkonform entlüftet werden. Gegebenenfalls sind bei der Wahl der Systeme brandschutztechnische Aspekte zusätzlich zu berücksichtigen.

Gibt es Angaben zu den Lüftungsquerschnitten der Produkte von FLECK?

Angaben zum Lüftungsquerschnitt bei spezifischen Außen- und Innenrohrdurchmessern unserer Produkte zur Auslegung von Lüftungsanlagen können Sie aus der Rohrtabelle unter Downloads entnehmen. Die werkseitig vormontierten Lüfterköpfe aus unserem Hause werden mit einer Wetterkappe versehen, um – unabhängig von der Windrichtung und Windintensität – die Lüftungsleitung oder den Luftschacht vor eindringendem Niederschlag (Regen, Schnee, Hagel) zu schützen.

Aufgrund der hergestellten Ein- bzw. Austrittsöffnungen mit der FLECK-spezifischen Formgebung können unsere Lüfterköpfe (bis auf den sogenannten Flairkopf) sowohl für die Zu- (Außenluft) als auch die Abluft (Fortluft) eingesetzt werden. Bei den von uns entwickelten Lüfterkopfkonstruktionen ist stets darauf geachtet worden, den jeweiligen Lüftungsquerschnitt des Rohres nicht zu verringern. Den rechnerischen Lüftungsquerschnitt des jeweiligen Kopfdurchmessers können Sie aus der folgenden Aufstellung entnehmen:

  • DN 50 – 20 cm²
  • DN 70 – 50 cm²
  • DN 100 – 126 cm²
  • DN 125 – 148 cm²
  • DN 150 – 200 cm²
  • DN 200 – 300 cm²
  • DN 250 – 480 cm²
  • DN 300 – 836 cm²
  • DN 400 – 1275 cm²
  • DN 500 – 1980 cm²

Weitere Qualitätsmerkmale zu den Lüfterköpfen und Produkten sind dem jeweils dazugehörigen Produktdatenblatt sowie weitergehenden technischen Information zu entnehmen, die Sie auf unserer Website unter Downloads finden. Es gelten unsere dort ebenfalls einsehbaren Allgemeinen Liefer- und Zahlungsbedingungen (ALB) in der jeweils gültigen Fassung.

Fragen zum Solar-Dachzubehör von FLECK
Wie hoch ist die Lastaufnahme der FLECK Solarträgerpfanne?

Die Lastaufnahme für Solarträgerpfannen von FLECK mit einem Teilsicherheitsbeiwert von y=1,3 beträgt:

  • Normalkraftkomponente = 4,6 kN
  • Vertikalkraftkomponente = 1,5 kN

Bei den Dachneigungen von 0°, 15°, 60° und 90° Grad lauten die Prüfkräfte wie folgt:

  • 0° -> 6 kN
  • 15° -> 5 kN
  • 60° -> 1,8 kN
  • 90° -> 1,9 kN

Weitere Qualitätsmerkmale zu unseren Produkten sind dem jeweils dazugehörigen Produktdatenblatt zu entnehmen, das Sie auf unserer Website unter Downloads finden. Es gelten unsere dort einsehbaren Allgemeinen Liefer- und Zahlungsbedingungen (ALB) in der jeweils gültigen Fassung.

Fragen zu ROOF SUPER DRY
Wie und wo arbeitet ROOF SUPER DRY?

Mit unserem ROOF SUPER DRY Absorbergranulat können Arbeiten am Flachdach auch bei problematisch zu beseitigenden Wasserpfützen erfolgen – ohne zuvor die gesamte Fläche zu trocknen. Das Trocknungspulver wird zum Beispiel kreisförmig um den zu bearbeitenden Bereich direkt in das Wasser gestreut und quillt innerhalb weniger Minuten bis zum 200-Fachen seines Eigenvolumens auf. Die Wassermenge im Arbeitsbereich wird vollständig aufgenommen und es bildet sich ein fester Damm aus Gel, der nachströmendes Wasser aufhält. Das ROOF SUPER DRY aktiviert sich, sobald es in die Wasserpfütze gestreut wird und kann mindestens eine Stunde verarbeitet werden. Mit dem neuen ROOF SUPER DRY können viele nachträgliche Arbeiten auf dem Flachdach, wie das Einsetzen eines FLECK Flachdach-Gullys, die Installation eines Flachdach-Schwanenhalses oder die Montage eines FLECK 4 in 1 Flachdachlüfters schnell und kostengünstig erfolgen. Im Anschluss wird das Gel einfach z. B. über den Hausmüll entsorgt.

ROOF SUPER DRY kann auch für den Einsatz bei Reparaturarbeiten an Dachrinnen zur Herstellung eines temporären Dammes für die Wasserrückhaltung genutzt werden. Ein Einsatz des Granulates ist überall dort möglich, wo Wasser und Feuchtigkeit aus dem eigentlichen Arbeitsbereich ferngehalten werden muss.

Fragen zu Steildächern
Was bedeutet Regeldachneigung?

Regeldachneigung bezeichnet die geringste Dachneigung, bei der ein verlegtes Eindeckmaterial noch ausreichend regensicher ist.

Was bedeutet Mindestdachneigung?

Mindestdachneigung bezeichnet die geringste Dachneigung, bei der Regenwasser von der Eindeckung noch abgeführt wird.

Was ist der Unterschied bei "regensicher" und "wasserdicht"?

Dacheindeckungen können im Gegensatz zu Dachabdichtungen nicht absolut dicht gegenüber Wasser sein. Die Anforderung „regensicher“ sagt aus, dass eine Dacheindeckung das Gebäude vor üblichen Regenereignissen schützen muss.

Fragen zu den Produkten von FLECK
Woraus bestehen die Produkte von FLECK?

Ein Großteil unserer Produkte besteht aus Kunststoff-Teilen, die in unserem Haus im Spritzguss-, oder Extrusions- oder Tiefziehverfahren (Thermoformen) hergestellt werden. Dabei kommen als Ausgangsmaterial PVC-Granulate oder PVC-Platten zum Einsatz. PVC steht als Abkürzung für Polyvinylchlorid. Dies ist ein thermoplastisches Polymer, das durch Kettenpolymerisation aus dem Monomer Vinylchlorid hergestellt wird. PVC-Kunststoffe werden in Hart- und Weich-PVC unterteilt. Weich-PVC (Kurzzeichen PVC-P, wobei P für engl. plasticized steht) enthält Weichmacher, die zu einem elastischen Verhalten des Materials führen. Es wird zum Beispiel für Kabelummantelungen und Bodenbeläge verwendet. Hart-PVC (Kurzzeichen PVC-U, wobei U für engl. unplasticized steht) enthält keine Weichmacher. Die deutlich überwiegende Anzahl der Teile, die in unserem Lieferprogramm zu fertigen Produkten montiert werden, besteht aus Hart-PVC (PVC-U). Weitergehende Informationen über den Kunststoff PVC finden Sie auf der Homepage der Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt e.V., Bonn (AGPU): www.agpu.de

Bei der Produktion unserer Produkte kommt dazu in wenigen Fällen auch PP bzw. PETG zum Einsatz. PP wird vor allem für die Flansche der Flachdach-Produkte genutzt. PETG hingegen für unsere Lichtpfannen.

Wie ist das Brandverhalten der Produkte von FLECK klassifiziert?

Die Produkte von FLECK sind bzgl. ihres Brandverhaltens nach DIN 4102 oder DIN EN 13501 klassifiziert. Sie entsprechen mindestens der bauaufsichtlichen Benennung „normalentflammbare Baustoffe“. Wann insofern als normalentflammbare Baustoffe eingeordnete Produkte eingesetzt werden dürfen, ist in den jeweiligen Landesbauordnungen bzw. Sonderbauverordnungen sowie weiteren einschlägigen Normen geregelt.

Zum Beispiel die Bauordnung des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) gibt in § 26 vor, dass Baustoffe, die nicht mindestens normalentflammbar sind (leichtentflammbare Baustoffe), nicht verwendet werden dürfen. Weitere Qualitätsmerkmale zu unseren Produkten sind dem jeweils dazugehörigen Produktdatenblatt zu entnehmen, die Sie auf unserer Website im Bereich Downloads finden. Es gelten unsere dort einsehbaren Allgemeinen Liefer- und Zahlungsbedingungen (ALB) in der jeweils gültigen Fassung.

Weitere Hinweise zur Baustoffklasse finden Sie in unserem Glossar.

Gibt es (Bauprodukt-)Zulassungen für die Produkte von FLECK?

Die nachfolgenden Nachweise für unsere Produkte sind nach den Reglungen des Deutschen Institutes für Bautechnik in Berlin (DIBt) nicht möglich:

  • allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ)
  • allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis (abP)

Aus diesem Grunde können wir Ihnen für unsere Produkte auch keine Prüfberichte im Zusammenhang mit Zulassungen bzw. Zulassungsprüfungen oder ähnliches zur Verfügung stellen.

Hintergrund: Das deutsche Regelungssystem für Bauprodukte und Bauarten ist in den 16 Landesbauordnungen festgelegt. Die Landesbauordnungen basieren auf einem gemeinsamen Muster, der Musterbauordnung (MBO).

In den Landesbauordnungen ist auch das Zulassungs- und Genehmigungsverfahren für Bauprodukte und Bauarten festgelegt. Die in den Landesbauordnungen allgemein definierten Anforderungen an bauliche Anlagen werden durch Technische Baubestimmungen der Länder konkretisiert. Auch für diese gibt es ein gemeinsames Muster, nämlich die Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB). Welche Fassung der Technischen Baubestimmungen in welchem Bundesland umgesetzt bzw. anwendbar ist, können Sie auf der Homepage des DIBt einsehen.

Die Musterbauordnung und die Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen dienen damit als Vorlage für die entsprechenden Landesvorschriften. Die Bauordnungen unterscheiden prinzipiell die bereits oben angesprochenen folgenden Verwendbarkeitsnachweise für Bauprodukte: abZ und abP. Eine abZ ist jedoch nicht erforderlich, wenn das Bauprodukt in der MVV TB Teil D 2 aufgeführt ist (Bauprodukte, die keines Verwendbarkeitsnachweises bedürfen) oder es allgemein anerkannte Regeln der Technik für das Bauprodukt gibt. Dies trifft für uns zu: Zum einen fällt ein Teil unserer Produkte unter die Punkte 2.2.5.2 sowie 2.2.3.12 des Teiles D 2 der MVV TB. Zum anderen gelten für diese allgemein anerkannte Regeln der Technik.

Und ein abP wird für Bauprodukte und Bauarten erteilt, die nach allgemein anerkannten Prüfverfahren beurteilt werden können. Diese Produkte sind in den Technischen Baubestimmungen abschließend gelistet. Unsere Produkte finden sich in dieser Auflistung aber nicht.

Die Qualitätsmerkmale zu unseren Produkten sind dem jeweils dazugehörigen Produktdatenblatt zu entnehmen, die Sie auf unserer Website im Bereich Downloads finden. Es gelten unsere dort einsehbaren Allgemeinen Liefer- und Zahlungsbedingungen (ALB) in der jeweils gültigen Fassung.

Existieren für die Produkte von FLECK Leistungserklärungen und/oder eine CE-Kennzeichnung?

Für diverse Produkte von FLECK wie die die Sicherheitstrittpfanne und die Laufrostpfanne für Steildächer liegen sowohl eine Leistungserklärung als auch eine CE-Kennzeichnung vor. Nähere Informationen zu den rechtlichen Vorgaben finden Sie auch in unserem Glossar im Bereich CE-Kennzeichnung, Leistungserklärung, Bauproduktenverordnung (BauPVO) und Marktüberwachung zu finden.

Fragen zum ROOFGUARD
Auf welchen Dächern und Gullys kann der ROOFGUARD montiert werden?

Der ROOFGUARD kann auf allen Flachdächern mit Freispiegelentwässerung und bei Dachabläufen (Gullys) mit Topfdurchmessern von 60-200 mm montiert werden.

Wann löst der ROOFGUARD aus?

Die Notauslösung des ROOFGUARDs findet bei ca. 65 mm Anstauhöhe statt und bietet Schutz vor Überflutung und zu hohen Lasten, zum Beispiel durch Hagel oder angesammeltes Laub.

Warum löst der ROOFGUARD aus?

Der ROOFGUARD löst bei durch Laub verstopften Dachgullys, Hagelschlag mit anschließendem Niederschlag und verstopften Leitungen aus und sorgt damit immer für einen freien Ablauf auf dem Flachdach.

Was passiert, wenn Laub in die Leitung kommt?

Die Anstauhöhe von 65 mm bietet ausreichend Wasserdruck, um das Laub gemeinsam mit dem Wasser durch die Leitung zu spülen. Bei einem Wasserstand von ca. 30 mm kehrt der ROOFGUARD zurück in seine Grundstellung und das Sieb wird wieder geschlossen.

Was passiert bei Frost?

Der ROOFGUARD kann zwar einfrieren, jedoch gibt es bei Frost auch keinen flüssigen Niederschlag. Die Abwärme aus der Ablaufleitung lässt den Gully und das Sieb als erstes frostfrei werden, dazu kann der Gully bei Bedarf beheizt werden.

Wie kann ROOFGUARD bei Attikagullys montiert werden?

Gemeinsam mit dem optionalen Attikaerweiterungsmodul kann der ROOFGUARD ganz einfach auch auf einem Attikagully montiert werden. Die optionalen Erweiterungsmodule können separat bei FLECK erworben werden.

Was passiert bei Gründächern oder bekiesten Dächern?

Der Einbau eines ROOFGUARDs auf einem Kies- oder Gründach kann mit dem optional erhältlichen Kiesfang erfolgen. Das Erweiterungsmodul verhindert ein Einschwemmen von Substrat und Kies, sodass der ROOFGUARD auch auf diesen Dächern einwandfrei funktioniert.