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NEU: ECO FORM EASY

FAQ

„FAQ“ steht für „frequently asked questions“, was so viel bedeutet wie „meistgestellte Fragen“. Hier finden Sie eine Liste mit den Fragen, die FLECK häufig von Kunden, Fachhandwerkern oder auch Planern gestellt werden.

Sie haben spezifische Fragen, für die es eines persönlichen Ansprechpartners bedarf? Wenden Sie sich jetzt an unsere Mitarbeiter.

Fragen zu ECO FORM EASY
Wie verhält sich ECO FORM EASY, wenn es mit Bitumen oder Kupfer in Verbindung kommt?

ECO FORM EASY wird aus dem besonders widerstandsfähigen Grundstoff PVB (Polyvinylbutyral) hergestellt und ist chemisch äußerst stabil, weshalb daraus u. A. Dachabdichtungsbahnen hergestellt werden. PVB verhält sich auch gegenüber Bitumen und Kupfer neutral. Dies gilt sowohl für den direkten Kontakt mit Bitumen und Kupfer als auch für auftreffendes Regenwasser von Bitumen- und Kupferflächen.

Welche Langzeiterfahrungen gibt es mit dem Material, das für ECO FORM EASY verwendet wird?

Polyvinylbutyral (PVB) wird von Leadax schon seit Jahren erfolgreich zur Herstellung von nachhaltigem Bleiersatz in unterschiedlichen Varianten verwendet. Prüfungen zu Langzeit-Witterungseinflüssen wurden und werden durch den Hersteller Leadax in den akkreditierten Laboren von KIWA.com durchgeführt. Die bereits erfolgten Tests bestätigen eine simulierte Nutzungsdauer von 30 Jahren und mehr.

Wird ECO FORM EASY aus einzelnen Schichten im Klebeverfahren hergestellt?

Nein. ECO FORM EASY wird in einem eigens dafür entwickelten Produktionsverfahren hergestellt, bei dem das Aluminium-Streckmetall vorbereitet und danach komplett eingegossen wird. Somit besteht es beidseitig aus homogenen PVB-Deckschichten, die über die Streckmetallöffnungen fest miteinander verbunden sind. Das Streckmetall ist für die Verformbarkeit sowie die Lastaufnahme und -verteilung zuständig, während die dehnfähigeren PVB-Lagen für eine dauerhafte Dichtigkeit sorgen. Dieser Aufbau mit seinen jeweiligen Funktionsschichten gewährleistet eine langlebige Nutzung z. B. auf bewitterten Dächern. Er bietet trotzdem die Möglichkeit, diese Schichten nach Jahrzehnten der Nutzung industriell wieder zu trennen, um sie im Recyclingverfahren wiederzuverwerten.

Kann es zu Schäden kommen, wenn ECO FORM EASY „hohl“ liegt?

Davon ist nicht auszugehen, solange die hohl liegenden Bereiche nicht übermäßig belastet werden. Die in Europa auftretenden Regen- und Schneelasten stellen hier kein Problem dar. Das stabile Aluminium-Streckmetall nimmt derartige Lasten problemlos auf. Eine nachträgliche Verformung ist bei entsprechend klein gehaltenen Hohlstellen sehr unwahrscheinlich. Allerdings schützen hohl liegende Bereiche nicht ausreichend vor Schäden durch punktuelle Stoßlasten, die z. B. durch herabfallende Dachpfannen, schwere oder spitze Werkzeuge etc. entstehen können. Deshalb empfehlen wir, hohl liegende Bereiche zu vermeiden bzw. möglichst klein zu halten.

Wie kann man ECO FORM EASY kleben?

ECO FORM EASY wird mit zwei selbstklebenden Butyl-Klebestreifen ausgestattet. Diese dienen der Fixierung von ECO FORM EASY und erleichtern das Anformen an die Anschlussbauteile. Zudem bilden die Klebestreifen eine Absicherung gegen Verrutschen bzw. Abheben. Zusätzlich kann ECO FORM EASY auch mit geeigneten Heißluftgeräten dauerhaft verschweißt werden, wie man es z. B. von Flachdach-Abdichtungsbahnen kennt. Hierfür lassen sich die rückseitig angebrachten Butyl-Klebebänder im Bereich der Klebeflächen vor dem Verschweißen ablösen.

Fragen zum Flairkopf von FLECK
Wie funktioniert ein Flairkopf von FLECK?

Der Fleck-Flairkopf hat die Aufgabe, den größtmöglichen Luftdurchlass zu erreichen, damit motorische Lüftungsanlagen die bestmögliche Wirkung entwickeln können. Die Luft wird in einem senkrecht gerichteten Strahl ausgeblasen und dadurch werden Verunreinigungen bzw. Geruchsbelästigungen in der Nähe des Flairkopfes und der Dachhaut reduziert.

Fleck-Flairköpfe folgen dem technischen Prinzip einer Deflektorhaube und fungieren als Fortlufthauben. Deflektorhauben sind die gebräuchlichsten Hauben zur Ableitung von verbrauchter und schadstoffhaltiger Luft im Dachbereich. Sie werden in Lüftungs- und Entstaubungsanlagen eingesetzt, wo die Fortluft möglichst hoch ins Freie auszublasen ist, damit sie sich mit der Umgebungsluft mischt und dadurch verdünnt. Diese Hauben sind mit einer sehr hohen Austrittsgeschwindigkeit konzipiert, wodurch ein sehr große Wurfweite erreicht wird, während sich der Druckverlust in Grenzen hält. Ihre charakteristische Form verdankt eine Deflektorhaube der innenliegenden Regenwasserableitung, welche breiter als die Abluftöffnung ist. Würde man anstatt der Deflektorhaube ein Dach als Regeschutz benutzen, würde die Abgasfahne seitlich austreten und somit weniger hoch steigen.

Wie ist ein Flairkopf aufgebaut?

Sein Aufbau erklärt sich im Wesentlichen durch die Funktion des Schutzes vor dem Eindringen von Niederschlag (Schnee, Regen) in die Lüftungsanlage:

  • Konstruktiv bedingt sind Flairköpfe von FLECK nicht mit sogenannten Wetterkappen oder Regenhauben ausgestattet. Diese sind bzgl. eines Regenwasserschutzes auch technisch nicht notwendig, weil die Produkte von FLECK den Regenwassereintritt durch die integrierte Auffangschale verhindert. Hier wird das Regenwasser gesammelt und über den Ablaufstutzen auf die Dachfläche geleitet.
  • Als zweite zusätzliche Sicherung werden bei FLECK Lüftungsrohre bei Verwendung eines Flairkopfes in den Flairkopf eingearbeitet, so dass eine zusätzliche Entwässerungsebene („Regenrinne“) entsteht. Das hier aufgefangene Wasser (Regen, Schnee oder Kondenswasser) wird durch eine zweite, etwas tiefer im Flairkopf angebrachte Öffnung auf die Dachfläche abgeführt.
Wie wird ein Flairkopf eingebaut?

Der Flairkopf muss lotrecht eingebaut werden, damit er seine Wirkung entfalten kann. Zudem sind seine Entwässerungsöffnungen freizuhalten.

Wie berechnet man den Druckverlust eines Flairkopfes?

Angaben zum Druckverlust des Flairkopfes für die Auslegung von Lüftungsanlagen sind bei FLECK in Produktdatenblättern enthalten, welche auf www.fleck-dach.de zu finden sind.

Fragen zu Flachdächern
Was macht man bei Pfützen auf einem Flachdach?

Pfützen in geringem Umfang können auf Flachdächern verbleiben. Abdichtungen mit Polymerbitumenbahnen bieten einen ausreichenden Schutz. Bei großflächigen und tiefen Pfützen ist die Abdichtung dieser Bereiche im Rahmen der Wartung regelmäßig zu kontrollieren. Bei der Sanierung oder Erneuerung eines gefällelosen Daches ist die Anordnung eines Gefälles z.B. durch eine Gefälledämmung zu empfehlen.

Fragen zu den Lüftern von FLECK
Wozu wird eine Dachentlüftung benötigt?

Spricht man von einer Dachentlüftung, können folgende Anwendungen unterschieden werden.

  1. Belüftung von Wohnräumen
  2. Entlüftung von Abwasserrohren
  3. Be- und Entlüftung von abgeschlosseneren Dachräumen
  4. Be- und Entlüftung von Aufzugschächten

Zur Belüftung von Wohnräumen kommen dezentrale sowie zentrale Lüftungssysteme zum Einsatz. Diese erfordern Zu- und Abluftvorrichtungen, die in der Fassade oder auf dem Steil- bzw. Flachdach eigenbaut werden. Mit dem Lüfterprogramm von FLECK kann die Be- und Entlüftung auf vielfältige Weise und entsprechend den Anforderungen an das Lüftungssystem hergestellt werden. Hierbei kann auf Lüfterdimensionen bis DN 500 zurückgegriffen werden. Zusatzprodukte wie Kondenswasserabscheider, eine Zusatzwärmedämmung oder Flairköpfe bieten zudem eine sinnvolle Ergänzung in motorisch betriebene Abluftsystemen, insbesondere wenn die Abluft stark mit Dämpfen belastet ist.

Die DIN 1986-100 schreibt vor, dass Abwasserrohrsysteme zur Be- und Entlüftung bis über die Dachfläche geführt werden müssen und nach oben offen zu gestalten sind. Dadurch werden unerwünschte Druckschwankungen und Kanalisationsgase über Steil- bzw. Flachdachlüfter abgeführt. Für alle möglichen Anwendungsfälle auf dem Steil- und Flachdach kann auf ein breites FLECK-Lüfterprogramm zurückgegriffen werden. Lüfter-Produkte mit einfach zu entfernenden Lüfterkappen kommen hier bevorzugt zum Einsatz. Kondenswasserabscheider sind nicht erforderlich, weil Kondenswasser einfach in die Abwasserrohrsysteme abtropfen kann.

Ungedämmte Dachräume (Spitzböden, Abseiten, Flachdach-Kaltdächer), die z.B. durch Dampfbremsen oder Unterspannbahnen luftdicht nach außen verschlossen sind, sollten zur Vermeidung von schädlicher Tauwasserbildung zusätzlich belüftet werden. Eine übermäßige Tauwasserbildung führt häufig zu Bauschäden (Holzfäule, nasse Bauteile mit Schimmelbefall). Ist dies konstruktiv nicht ohne Weiteres umsetzbar, kann mit zusätzlich eingebauten Lüftern auf dem Steil- und Flachdach mehr Sicherheit geschaffen werden. Die Lüfter bilden somit die Verbindung zwischen der Außenluft und den abgeschlossenen Räumen und übernehmen den notwendigen Luftaustausch. Hierbei ist darauf zu achten, dass für jeden abgeschlossenen Raum mindestens zwei Lüfter für die Zu- und Abluft gesetzt werden, die die luftdichte Außenhaut durchdringen müssen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Lüfter sowohl in der Anzahl als auch in der Größe ausreichend dimensioniert sind. Bei einem Flachdach ist gemäß den allgemein anerkannten Regeln der Technik darauf zu achten, dass sich die Lüftungsöffnungen an zwei, sich gegenüber befindlichen Seiten befinden.

Fahrstuhlschächte müssen zum Druckausgleich gemäß Landesbauordnungen be- und entlüftet werden können. Oftmals geschieht dies z.B. bei Gewerbebauten durch große Gitteröffnungen in der Fassade. In vielen Fällen wird aus konstruktiven bzw. architektonischen Gründen die Belüftung über die Dachfläche geplant. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Belüftungsquerschnitte der geplanten Lüfter mind. 1.000 cm2 bzw. 2,5 % des Fahrstuhlschachtquerschnittes betragen. FLECK bietet hierfür flexibel gestaltbare Produkte für das Steil- und das Flachdach bis DN 500 an. Die mitgelieferten Wetterkappen sind dabei so konstruiert, dass die Austrittsquerschnitte mindestens den Querschnitten der angeschlossenen Lüftungsleitungen entsprechen und somit keine Behinderung der Luftströme darstellen. Bei einem entsprechenden Flach- oder Steildachlüfter von FLECK mit einem Außendurchmesser DN 500 (Innenquerschnitt = 1885 cm2 = 0,1885 m2) kann ein Fahrstuhlschacht bis 7,5 m2 Bauvorschriftenkonform entlüftet werden. Gegebenenfalls sind bei der Wahl der Systeme brandschutztechnische Aspekte zusätzlich zu berücksichtigen.

Gibt es Angaben zu den Lüftungsquerschnitten der Produkte von FLECK?

Angaben zum Lüftungsquerschnitt bei spezifischen Außen- und Innenrohrdurchmessern unserer Produkte zur Auslegung von Lüftungsanlagen können Sie aus der Rohrtabelle unter Downloads entnehmen. Die werkseitig vormontierten Lüfterköpfe aus unserem Hause werden mit einer Wetterkappe versehen, um – unabhängig von der Windrichtung und Windintensität – die Lüftungsleitung oder den Luftschacht vor eindringendem Niederschlag (Regen, Schnee, Hagel) zu schützen.

Aufgrund der hergestellten Ein- bzw. Austrittsöffnungen mit der FLECK-spezifischen Formgebung können unsere Lüfterköpfe (bis auf den sogenannten Flairkopf) sowohl für die Zu- (Außenluft) als auch die Abluft (Fortluft) eingesetzt werden. Bei den von uns entwickelten Lüfterkopfkonstruktionen ist stets darauf geachtet worden, den jeweiligen Lüftungsquerschnitt des Rohres nicht zu verringern. Den rechnerischen Lüftungsquerschnitt des jeweiligen Kopfdurchmessers können Sie aus der folgenden Aufstellung entnehmen:

  • DN 50 – 20 cm²
  • DN 70 – 50 cm²
  • DN 100 – 126 cm²
  • DN 125 – 148 cm²
  • DN 150 – 200 cm²
  • DN 200 – 300 cm²
  • DN 250 – 480 cm²
  • DN 300 – 836 cm²
  • DN 400 – 1275 cm²
  • DN 500 – 1980 cm²

Weitere Qualitätsmerkmale zu den Lüfterköpfen und Produkten sind dem jeweils dazugehörigen Produktdatenblatt sowie weitergehenden technischen Information zu entnehmen, die Sie auf unserer Website unter Downloads finden. Es gelten unsere dort ebenfalls einsehbaren Allgemeinen Liefer- und Zahlungsbedingungen (ALB) in der jeweils gültigen Fassung.

Was ist beim Einbau der flexiblen Universalschläuche zu beachten?

Entfernen Sie vor dem Einbau in jedem Fall die, zum Schutz der Formstabilität, ggf. eingesetzte Papphülse am Ende des Universalschlauchs. Der Flexschlauch wird zunächst über den Anschlussstutzen der Dachpfanne gestülpt und durch die mitgelieferte Schlauchschelle befestigt.

Am anderen Ende des Schlauchs befindet sich eine abgestufte Reduzierung, mit der der Durchmesser wahlweise auf DN 70, DN 100 oder DN 125 verjüngt werden kann. Die Reduzierung kann je nach Bedarf problemlos durch Abtrennen der kleineren Stufen auf das Anschlussrohr angepasst werden.

Bei der Verlegung des Flexschlauches ist darauf zu achten, dass das eingesteckte Reduzierstück und der Flexschlauch möglichst senkrecht zu verlegen sind. Eventuelle Kondensatansammlungen im Flexschlauch werden hierdurch vermieden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Kann es bei FLECK-Steildachlüftern zur Eisbildung kommen?

Unter Umständen kann es aufgrund von Wasserdampf aus den Lüfterrohren dazu kommen, dass sich an den Steildachlüftern bei Minustemperaturen Eis bildet. Dieser Effekt kann bei allen unseren Steildachlüftern, wie z.B. Sanitärlüfter Extra DN 100, Aura-Lüfter DN 125 mit Standardkopf, Eurolüfter DN 125, Sanitärlüfter Duo DN 125 oder Saniflex-Universallüfter DN 100 für PV-Anlagen auftreten.

Die Funktionstüchtigkeit der Lüfter wird dadurch in keiner Weise beeinträchtigt. Die Eisbildung stellt keinen Mangel dar. Sie ist bei großen Temperaturdifferenzen zwischen der Gebäudeinnentemperatur und der Außentemperatur bei der Verwendung der oben aufgeführten Lüfter bauphysikalisch betrachtet unvermeidbar, wenngleich nicht schädlich.

Die Eisbildung kann durch den Einsatz von FLECK-Flairköpfen minimiert werden. FLECK-Flairköpfe folgen dem technischen Prinzip einer Deflektorhaube und fungieren als Fortlufthauben. Folgende FLECK-Produkte können mit einem Flairkopf ausgestattet werden: Aura-Lüfter DN 125 bzw. Auraflex-Universallüfter DN 125/DN 150 sowie Wrasenlüfter DN 150/DN 200.

Deflektorhauben sind die gebräuchlichsten Hauben zur Ableitung von verbrauchter und schadstoffhaltiger Luft im Dachbereich. Sie werden in Lüftungs- und Entstaubungsanlagen eingesetzt, in denen die Fortluft möglichst hoch ins Freie auszublasen ist, damit sie sich mit der Umgebungsluft mischt und dadurch verdünnt. Diese Hauben sind mit einer sehr hohen Austrittsgeschwindigkeit konzipiert, wodurch eine sehr große Wurfweite erreicht wird, während sich der Druckverlust in Grenzen hält.

Ihre charakteristische Form verdankt die Deflektorhaube der innenliegenden Regenwasserableitung, die breiter als die Abluftöffnung ist. Würde man anstatt der Deflektorhaube ein Dach als Regenschutz benutzen, würde die Abgasfahne seitlich austreten und somit weniger hochsteigen.

Auch der FLECK-Flairkopf hat die Aufgabe den größtmöglichen Luftdurchlass zu erreichen, damit motorische Lüftungsanlagen die bestmögliche Wirkung entwickeln können. Die Luft wird in einem senkrecht gerichteten Strahl ausgeblasen und dadurch werden Verunreinigungen bzw. Geruchsbelästigungen in der Nähe des Flairkopfes und der Dachhaut reduziert.

Sein Aufbau erklärt sich im Wesentlichen durch die Funktion des Schutzes vor dem Eindringen von Niederschlag (Schnee, Regen) in die Lüftungsanlage:

  1. Konstruktiv bedingt sind unsere Flairköpfe nicht mit sogenannten Wetterkappen oder Regenhauben ausgestattet. Diese sind bzgl. eines Regenwasserschutzes auch technisch nicht notwendig, weil unser Produkt den Regenwassereintritt durch die integrierte Auffangschale verhindert. Hier wird das Regenwasser gesammelt und über den Ablaufstutzen auf die Dachfläche geleitet.
  2. Als zweite zusätzliche Sicherung wird das Lüftungsrohr in den Lüfterkopf eingearbeitet, so dass eine zusätzliche Entwässerungsebene („Regenrinne“) entsteht. Das hier aufgefangene Wasser (Regen, Schnee oder Kondenswasser) wird durch eine zweite, etwas tiefer angebrachte Öffnung auf die Dachfläche abgeführt.
Fragen zu den Lichtpfannen von FLECK
Kann bei den FLECK-Lichtpfannen ein Linseneffekt und damit ein Brennpunkt durch Lichteinfall entstehen, der zu einer Brandgefahr führen kann?

Ein sogenannter „Brennglaseffekt“ kann sich bei unseren Lichtpfannen nicht einstellen. Hierzu müsste die Pfanne großflächig wie eine konvexe Linse aufgebaut sein.

Die Oberflächen unsere Lichtpfannen sind zueinander entweder parallel flach oder parallel gekrümmt, weshalb eine Lichtbündelung auf einen scharf ausgebildeten Brennpunkt ausgeschlossen ist.

Lichtpfannen von FLECK eignen sich sowohl für die Einzel- als auch die Flächenverlegung. FLECK empfiehlt die alternierende Verlegung von Lichtpfannen und Dachpfanne, weil dadurch ein besonders günstiges Verhältnis zwischen Lichteinfall, Anzahl der Pfannen und Ausleuchtung der Hallenflächen erreicht wird.

Die Anzahl der Lichtpfannen bestimmt zudem die Lichtstärke, die durch das Dach in die Halle eindringen kann.

Unterhalb der Lichtpfannen sollte möglichst keine Verschattung durch Sparren, Pfetten, Dachzangen erfolgen.

Fragen zum Solar-Dachzubehör von FLECK
Wie hoch ist die Lastaufnahme der FLECK Solarträgerpfanne?

Die Lastaufnahme für Solarträgerpfannen von FLECK mit einem Teilsicherheitsbeiwert von y=1,3 beträgt:

  • Normalkraftkomponente = 4,6 kN
  • Vertikalkraftkomponente = 1,5 kN

Bei den Dachneigungen von 0°, 15°, 60° und 90° Grad lauten die Prüfkräfte wie folgt:

  • 0° -> 6 kN
  • 15° -> 5 kN
  • 60° -> 1,8 kN
  • 90° -> 1,9 kN

Weitere Qualitätsmerkmale zu unseren Produkten sind dem jeweils dazugehörigen Produktdatenblatt zu entnehmen, das Sie auf unserer Website unter Downloads finden. Es gelten unsere dort einsehbaren Allgemeinen Liefer- und Zahlungsbedingungen (ALB) in der jeweils gültigen Fassung.

Kann die Solarflex-Universalträgerpfanne auch bei Biberschwanz-Dacheindeckungen genutzt werden?

Bei Biberschwanz-Dacheindeckungen unterscheidet man zwischen einer Kronendeckung und einer Doppeldeckung. Für beide Deckarten ist unsere Solarflex-Universalträgerpfanne derzeit nicht geeignet. FLECK arbeitet an einer Lösung.

Fragen zu ROOF SUPER DRY
Wie und wo arbeitet ROOF SUPER DRY?

Mit unserem ROOF SUPER DRY Absorbergranulat können Arbeiten am Flachdach auch bei problematisch zu beseitigenden Wasserpfützen erfolgen – ohne zuvor die gesamte Fläche zu trocknen. Das Trocknungspulver wird zum Beispiel kreisförmig um den zu bearbeitenden Bereich direkt in das Wasser gestreut und quillt innerhalb weniger Minuten bis zum 200-Fachen seines Eigenvolumens auf. Die Wassermenge im Arbeitsbereich wird vollständig aufgenommen und es bildet sich ein fester Damm aus Gel, der nachströmendes Wasser aufhält. Das ROOF SUPER DRY aktiviert sich, sobald es in die Wasserpfütze gestreut wird und kann mindestens eine Stunde verarbeitet werden. Mit dem neuen ROOF SUPER DRY können viele nachträgliche Arbeiten auf dem Flachdach, wie das Einsetzen eines FLECK Flachdach-Gullys, die Installation eines Flachdach-Schwanenhalses oder die Montage eines FLECK 4 in 1 Flachdachlüfters schnell und kostengünstig erfolgen. Im Anschluss wird das Gel einfach z. B. über den Hausmüll entsorgt.

ROOF SUPER DRY kann auch für den Einsatz bei Reparaturarbeiten an Dachrinnen zur Herstellung eines temporären Dammes für die Wasserrückhaltung genutzt werden. Ein Einsatz des Granulates ist überall dort möglich, wo Wasser und Feuchtigkeit aus dem eigentlichen Arbeitsbereich ferngehalten werden muss.

Hinweis: Die empfohlene Bearbeitungszeit liegt bei max. 4 Stunden (oder schneller). Entfernen Sie im Anschluss sämtliche Gel-Reste vom Dach und säubern Sie den Arbeitsbereich gründlich.

Fragen zu Produkten mit Schrumpfschlauch
Wie sind die FLECK „Schrumpfis“ zu verarbeiten?

Der „Schrumpfi“ mit Schrumpfschlauch wird in der Regel direkt über die vorhandenen Kabel, Rohre oder Stützen geschoben. Im Anschluss wird der Flansch bzw. die Flanschmanschette mit der Dachabdichtungsebene fachgerecht verklebt. Der lose mitgelieferte und witterungsbeständige Schrumpfschlauch ist innenseitig vollflächig mit einem Schmelzkleber beschichtet. Beim Anschrumpfen mit einem Heißluftgerät zieht sich der Schlauch zusammen und der geschmolzene Kleber geht nach dem Abkühlen einen dauerhaft wasserdichten Verbund mit dem Flanschkörper und dem einzelnen Durchführungsprodukt ein.

Beim Erhitzen ist darauf zu achten, dass das fachgerechte Anschrumpfen immer von allen Seiten und stets von unten nach oben durchgeführt wird. Ein Video, das die korrekte Verarbeitung zeigt, finden Sie auf unserem YouTube-Channel.

Schrumpfis sind besonders empfehlenswert bei Einzelstrang-Durchführungen aller Art wie Einzelkabel/-rohre, zum Beispiel von einer Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlage. Bei gebündelten Kabeln oder Rohren können die FLECK-Schwanenhälse mit Verschlussmanschette zum Einsatz kommen.

Fragen zu Steildächern
Was bedeutet Regeldachneigung?

Regeldachneigung bezeichnet die geringste Dachneigung, bei der ein verlegtes Eindeckmaterial noch ausreichend regensicher ist.

Was bedeutet Mindestdachneigung?

Mindestdachneigung bezeichnet die geringste Dachneigung, bei der Regenwasser von der Eindeckung noch abgeführt wird.

Was ist der Unterschied bei "regensicher" und "wasserdicht"?

Dacheindeckungen können im Gegensatz zu Dachabdichtungen nicht absolut dicht gegenüber Wasser sein. Die Anforderung „regensicher“ sagt aus, dass eine Dacheindeckung das Gebäude vor üblichen Regenereignissen schützen muss.

Fragen zu den Produkten von FLECK
Woraus bestehen die Produkte von FLECK?

Ein Großteil unserer Produkte besteht aus Kunststoff-Teilen, die in unserem Haus im Spritzguss-, oder Extrusions- oder Tiefziehverfahren (Thermoformen) hergestellt werden. Dabei kommen als Ausgangsmaterial PVC-Granulate oder PVC-Platten zum Einsatz. PVC steht als Abkürzung für Polyvinylchlorid. Dies ist ein thermoplastisches Polymer, das durch Kettenpolymerisation aus dem Monomer Vinylchlorid hergestellt wird. PVC-Kunststoffe werden in Hart- und Weich-PVC unterteilt. Weich-PVC (Kurzzeichen PVC-P, wobei P für engl. plasticized steht) enthält Weichmacher, die zu einem elastischen Verhalten des Materials führen. Es wird zum Beispiel für Kabelummantelungen und Bodenbeläge verwendet. Hart-PVC (Kurzzeichen PVC-U, wobei U für engl. unplasticized steht) enthält keine Weichmacher. Die deutlich überwiegende Anzahl der Teile, die in unserem Lieferprogramm zu fertigen Produkten montiert werden, besteht aus Hart-PVC (PVC-U). Weitergehende Informationen über den Kunststoff PVC finden Sie auf der Homepage der Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt e.V., Bonn (AGPU): www.agpu.de

Wie ist das Brandverhalten der Produkte von FLECK klassifiziert?

Die Produkte von FLECK sind bzgl. ihres Brandverhaltens nach DIN 4102 oder DIN EN 13501 klassifiziert. Sie entsprechen mindestens der bauaufsichtlichen Benennung „normalentflammbare Baustoffe“. Wann insofern als normalentflammbare Baustoffe eingeordnete Produkte eingesetzt werden dürfen, ist in den jeweiligen Landesbauordnungen bzw. Sonderbauverordnungen sowie weiteren einschlägigen Normen geregelt.

Zum Beispiel die Bauordnung des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) gibt in § 26 vor, dass Baustoffe, die nicht mindestens normalentflammbar sind (leichtentflammbare Baustoffe), nicht verwendet werden dürfen. Weitere Qualitätsmerkmale zu unseren Produkten sind dem jeweils dazugehörigen Produktdatenblatt zu entnehmen, die Sie auf unserer Website im Bereich Downloads finden. Es gelten unsere dort einsehbaren Allgemeinen Liefer- und Zahlungsbedingungen (ALB) in der jeweils gültigen Fassung.

Weitere Hinweise zur Baustoffklasse finden Sie in unserem Glossar.

Gibt es (Bauprodukt-)Zulassungen für die Produkte von FLECK?

Die nachfolgenden Nachweise für unsere Produkte sind nach den Reglungen des Deutschen Institutes für Bautechnik in Berlin (DIBt) nicht möglich:

  • allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ)
  • allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis (abP)

Aus diesem Grunde können wir Ihnen für unsere Produkte auch keine Prüfberichte im Zusammenhang mit Zulassungen bzw. Zulassungsprüfungen oder ähnliches zur Verfügung stellen.

Hintergrund: Das deutsche Regelungssystem für Bauprodukte und Bauarten ist in den 16 Landesbauordnungen festgelegt. Die Landesbauordnungen basieren auf einem gemeinsamen Muster, der Musterbauordnung (MBO).

In den Landesbauordnungen ist auch das Zulassungs- und Genehmigungsverfahren für Bauprodukte und Bauarten festgelegt. Die in den Landesbauordnungen allgemein definierten Anforderungen an bauliche Anlagen werden durch Technische Baubestimmungen der Länder konkretisiert. Auch für diese gibt es ein gemeinsames Muster, nämlich die Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB). Welche Fassung der Technischen Baubestimmungen in welchem Bundesland umgesetzt bzw. anwendbar ist, können Sie auf der Homepage des DIBt einsehen.

Die Musterbauordnung und die Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen dienen damit als Vorlage für die entsprechenden Landesvorschriften. Die Bauordnungen unterscheiden prinzipiell die bereits oben angesprochenen folgenden Verwendbarkeitsnachweise für Bauprodukte: abZ und abP. Eine abZ ist jedoch nicht erforderlich, wenn das Bauprodukt in der MVV TB Teil D 2 aufgeführt ist (Bauprodukte, die keines Verwendbarkeitsnachweises bedürfen) oder es allgemein anerkannte Regeln der Technik für das Bauprodukt gibt. Dies trifft für uns zu: Zum einen fällt ein Teil unserer Produkte unter die Punkte 2.2.5.2 sowie 2.2.3.12 des Teiles D 2 der MVV TB. Zum anderen gelten für diese allgemein anerkannte Regeln der Technik.

Und ein abP wird für Bauprodukte und Bauarten erteilt, die nach allgemein anerkannten Prüfverfahren beurteilt werden können. Diese Produkte sind in den Technischen Baubestimmungen abschließend gelistet. Unsere Produkte finden sich in dieser Auflistung aber nicht.

Die Qualitätsmerkmale zu unseren Produkten sind dem jeweils dazugehörigen Produktdatenblatt zu entnehmen, die Sie auf unserer Website im Bereich Downloads finden. Es gelten unsere dort einsehbaren Allgemeinen Liefer- und Zahlungsbedingungen (ALB) in der jeweils gültigen Fassung.

Existieren für die Produkte von FLECK Leistungserklärungen und/oder eine CE-Kennzeichnung?

Für diverse Produkte von FLECK wie die die Sicherheitstrittpfanne und die Laufrostpfanne für Steildächer liegen sowohl eine Leistungserklärung als auch eine CE-Kennzeichnung vor. Nähere Informationen zu den rechtlichen Vorgaben finden Sie auch in unserem Glossar im Bereich CE-Kennzeichnung,Leistungserklärung, Bauproduktenverordnung (BauPVO) und Marktüberwachung zu finden.

Fragen zum ROOFGUARD
Auf welchen Dächern und Gullys kann der ROOFGUARD montiert werden?

Der ROOFGUARD kann auf allen Flachdächern mit Freispiegelentwässerung und bei Dachabläufen (Gullys) mit Topfdurchmessern von 60-200 mm montiert werden.

Wann löst der ROOFGUARD aus?

Die Notauslösung des ROOFGUARDs findet bei ca. 65 mm Anstauhöhe statt und bietet Schutz vor Überflutung und zu hohen Lasten, zum Beispiel durch Hagel oder angesammeltes Laub.

Warum löst der ROOFGUARD aus?

Der ROOFGUARD löst bei durch Laub verstopften Dachgullys, Hagelschlag mit anschließendem Niederschlag und verstopften Leitungen aus und sorgt damit immer für einen freien Ablauf auf dem Flachdach.

Was passiert, wenn Laub in die Leitung kommt?

Die Anstauhöhe von 65 mm bietet ausreichend Wasserdruck, um das Laub gemeinsam mit dem Wasser durch die Leitung zu spülen. Bei einem Wasserstand von ca. 30 mm kehrt der ROOFGUARD zurück in seine Grundstellung und das Sieb wird wieder geschlossen.

Was passiert bei Frost?

Der ROOFGUARD kann zwar einfrieren, jedoch gibt es bei Frost auch keinen flüssigen Niederschlag. Die Abwärme aus der Ablaufleitung lässt den Gully und das Sieb als erstes frostfrei werden, dazu kann der Gully bei Bedarf beheizt werden.

Was passiert bei Gründächern oder bekiesten Dächern?

Der Einbau eines ROOFGUARDs auf einem Kies- oder Gründach kann mit dem optional erhältlichen Kiesfang erfolgen. Das Erweiterungsmodul verhindert ein Einschwemmen von Substrat und Kies, sodass der ROOFGUARD auch auf diesen Dächern einwandfrei funktioniert.

Wie kann ROOFGUARD bei Attikagullys montiert werden?

Gemeinsam mit dem optionalen Attikaerweiterungsmodul kann der ROOFGUARD ganz einfach auch auf einem Attikagully montiert werden. Die optionalen Erweiterungsmodule können separat bei FLECK erworben werden.

Kann durch den ROOFGUARD zu viel Wasser in eine Leitung eingespült werden?

Wie bei fast allen Kiesfängen/Laubsieben steigert sich die Abflussmenge mit der Höhe des angestauten Wassers und wird oft nur durch die Reibung im Abflussrohr sowie die einsetzenden Turbulenzen in der Ablaufleistung begrenzt. Deshalb wird in den einschlägigen aaRdT von einer Teilfüllung von 70 % gesprochen (DIN 1986-100: Füllungsgrad von h/di = 0,7). Zudem ist gefordert die Verbindungsstellen gegen einen Innendruck von mindestens 0,5 Bar (5 Meter Wassersäule) dicht zu halten und gegen Bewegung zu sichern (DIN 1986-100).

Eine Wassersäule von 5 Metern (0,5 bar) in einem Wohnhaus ist eigentlich nicht möglich, da die Abstände von Etage zu Etage (Toilette zu Toilette) meist < 3 Meter betragen. Durch Rohrverstopfungen angestautes Wasser würde somit schon früher austreten.

Bei der Auswahl der Abflussrohre ist ein möglicher Wasserstau auf voller Höhe (Hallen > 5 m) in der Planung bereits zu berücksichtigen und die Leitungen sind entsprechend auszulegen. Eine entsprechende Planung berührt die Funktion des ROOFGUARD dabei in keiner Weise.

Kann der ROOFGUARD mit dem mitgelieferten Alsan-Kleber 074 auch auf der Dämmung eines Umkehrdaches verklebt werden?

Selbstverständlich lässt sich der ROOFGUARD auch auf einem Umkehrdach einsetzen. Hierbei ist dann folgendes zu beachten:

In der Regel besteht die Dämmung auf einem Umkehrdach aus wasserfesten XPS-Dämmplatten. Diese basieren auf dem Grundstoff Styrol und sind mit dem Kleber Alsan 074 nicht verträglich.

Aus diesem Grund muss eine entsprechende Vorbehandlung der Klebeflächen erfolgen.

Lösung: Am einfachsten lassen sich die vorgesehenen Montagebereiche mit einer z.B.  beschieferten Bitumenbahn und einem geeigneten PU Klebers vorbereiten.

Auf die Bitumenbahnflächen kann der ROOFGUARD dann, wie in der Verlegeanleitung beschrieben,  mit der Kleberpaste Alsan 074 fixiert werden.

Da Umkehrdächer zur Beschwerung mit Kies- oder Gründachflächen auszuführen sind, empfehlen wir das steckbare Zusatzmodul ROOFGUARD-Kiesfang einzusetzen.

Was passiert, wenn das Sieb des ROOFGUARDs durch angesammeltes Laub oder Äste behindert bzw. blockiert ist?

Wenn der ROOFGUARD durch einen darauf liegenden Ast blockiert wird, das integrierte Laubsieb aber weiterhin frei liegt, funktioniert der ROOFGUARD wie ein gewöhnliches Laubsieb. Lediglich der Selbstreinigungsmechanismus wird dann ggf. blockiert. Um dem vorzubeugen, sollte, wie in den Fachregeln gefordert, in regelmäßigen Abständen eine Wartung der Flachdachflächen und Einbauten stattfinden. Auf diese Weise kann die einwandfreie Funktionsweise des ROOFGUARDs immer vorausgesetzt werden.

Braucht man Strom für den Betrieb des ROOFGUARDs?

Nein, der ROOFGUARD funktioniert rein mechanisch und kommt ohne externe Energieversorgung aus. Das selbstregelnde Notentwässerungssystem löst aus, sobald sich ein Wasserstau im Bereich des ROOFGUARDs von mehr als 60 mm bildet. Der Siebliftmechanismus sorgt dann dafür, dass sich das Laubsieb anhebt. Durch den vorhandenen Druck der einströmenden Wassermassen wird das Sieb freigespült und ein freier Ablauf gewährleistet. Angesammeltes Laub oder Hagel werden durch die Leitung gespült und beseitigt.

Wieviel Neigung darf ein Dach beim Einsatz des ROOFGUARDs haben?

Der ROOFGUARD eignet sich generell zum Einsatz auf dem Flachdach. Gewöhnlich bezeichnet ein Flachdach ein Dach mit einer Dachneigung von weniger als 10 Prozent. Gefälledächer besitzen in der Regel eine Neigung von zwei bis fünf Grad. Bei dieser Dachneigung kann auch ein ROOFGUARD problemlos montiert werden. In der Regel befindet sich die Entwässerung immer an den tiefsten Punkten des Gefälledachs. Leider ist dieser Bereich um den Ablauf nicht immer vollständig eben, was bei der Montage des ROOFGUARDs ggf. zu zusätzlichen Maßnahmen führen kann. Oftmals wird bereits vor Verlegung der Dachabdichtung der Bereich um den Ablauf in der Dämmebene abgesenkt. Ist das nicht erfolgt, können die drei Füße des ROOFGUARDs mit der dicker aufgetragenen Klebepaste so ausgerichtet werden, dass er möglichst waagerecht über der Entwässerungsöffnung platziert werden kann. Alternativ kann vor dem Einsatz der Klebepaste durch fachgerecht ausgeführte Aufdopplungen des tiefer liegenden Bereiches (sichere Verbindungen der einzelnen Lagen gegen Zugkräfte) ein entsprechender Untergrund hergestellt werden.

Bei einem Dachaufbau mit zusätzlichem, stärker geneigtem Kontergefälle zur Attika hin, kann unter Umständen die Situation auftreten, dass der ROOFGUARD nach dem Einbau eine leichte Neigung aufweist. Das ist nicht weiter tragisch, denn auch in dieser Situation löst der ROOFGUARD bei angestautem Wasser von mehr als 65 mm aus. Die Neigung sollte hierbei max. 5 Prozent betragen.

Wichtig: Die drei schwarzen Auftriebskörper sollten immer frei arbeiten können und deshalb die Dachabdichtung nicht berühren.

Wird der Kunststoff des ROOFGUARDs mit der Zeit spröde?

Der ROOFGUARD besteht aus hochwertigem ASA Luran S 757G, einem Kunststoff, der sich im Freien bewährt hat und über Jahre auf dem Dach eingesetzt werden kann. Gewöhnliche Witterungseinflüsse wie Regen, Hagel, Wind sowie UV-Strahlung können dem Material auch langfristig nichts anhaben. Eine nachhaltige Nutzung wird hierdurch sichergestellt.

Wie wird der ROOFGUARD auf dem Dach befestigt?

Eine spezielle im Lieferumfang enthaltene 2K-Klebepaste sorgt für einen dauerhaften Verbund zwischen dem ROOFGUARD und der Dachfläche, ohne die vorhandenen Dachabdichtungsebenen durchdringen zu müssen. Dazu wird zuerst der Dachuntergrund gründlich gereinigt oder vorbehandelt und ggfs. angeschliffen. Im nächsten Schritt wird zunächst nur das ROOFGUARD-Sieb ohne die Auftriebskörper verbaut. Dazu wird die Klebepaste mit dem Aktivatorpulver verrührt, um sie dann auf die Unterseite der drei Ständerfüße zu verteilen (Achtung: markierte Klebezonen beachten!). Im Anschluss wird das Sieb zentriert über dem Dachgully durch leichtes Aufdrücken verklebt. Überschüssige Kleberreste sollten entfernt werden, um zu vermeiden, dass die Auftriebskörper beeinträchtigt werden. Nach ca. 20 Minuten ist eine ausreichende Anfangsfestigkeit des Klebers erreicht, sodass nun die drei Auftriebskörper montiert werden können: diese werden einfach mit leichter Kraft gleichmäßig an den vorgesehenen Stellen am Sieb von oben nach unten gedrückt, bis sie durch ein leises Klicken einrasten.
Hier finden Sie weitere Informationen:

Kann der ROOFGUARD auch ohne Kleber auf dem Dach befestigt werden?

Um die Dachabdichtungsebene nicht zu durchdringen oder gar zu beschädigen, empfehlen wir, den ROOFGUARD mit dem mitgelieferten Kleber zu montieren. Die spezielle 2K-Klebepaste sorgt für einen dauerhaften Verbund zwischen den Ständerfüßen des ROOFGUARDs und der verlegten Dachbahn und gewährleistet so einen langfristigen Einsatz auf dem Dach.

Alternativ zur Klebermontage, kann der ROOFGUARD auch mithilfe von Anschweißlaschen, die die Füße in Position halten, gesichert werden. Hierzu müssen lediglich drei ausreichend dimensionierte Laschen aus demselben Material wie der verlegten Dachbahn hergestellt werden. Diese Laschen werden über den Füßen positioniert und an der vorhandenen Dachbahn so verschweißt, dass sich der ROOFGUARD nicht mehr verschieben lässt.

Wird die Ablaufleistung des Gullys durch den ROOFGUARD vermindert?

Nein, ganz im Gegenteil: die Ablaufleistung des Gullys wird durch den ROOFGUARD sogar verbessert. Referenzmessungen von einem DN 70 Ablauf mit Universal-Kiesfang im Vergleich zum ROOFGUARD haben gezeigt, dass das Wasser durchweg stärker abfließt. Bei einer Anstauhöhe von gut 65 mm konnte die Ablaufleistung um ca. 2 Liter pro Sekunde gesteigert werden. Eine Übersicht zur Entwässerungsleistung unserer FLECK-Ablaufsysteme finden Sie hier.

Ist der Gully zur Wartung zugänglich, nachdem der ROOFGUARD über diesem eingebaut wurde?

Um eine regelmäßige Sichtprüfung sowie Reinigung am Gully durchzuführen, lässt sich das schwarze Einlauf-Oberteil am ROOFGUARD durch Lösen der drei Halteschrauben abnehmen, sodass der Ablauf freigelegt wird. Auch die Auftriebskörper des ROOFGUARDs lassen sich bei Bedarf jederzeit demontierten.

Und so einfach funktioniert’s:

  1. Den Check-Anzeiger, platziert an einer der drei Öffnungen am Laubsieb, entnehmen.
  2. Durch Einstecken und Drehen des Check-Anzeigers die Arretierung zwischen Auftriebskörper und Laubsieb lösen.
  3. Check-Anzeiger in Richtung des Laubsiebes schieben, bis dieser einrastet.
  4. Den Auftriebskörper von beiden Seiten greifen und nach oben entnehmen.
  5. Vorgang für alle Auftriebskörper wiederholen.
  6. Nach der Inspektion oder Reinigung können die Auftriebskörper in umgekehrter Reihenfolge wieder angesetzt werden.

Hier geht’s zur ausführlichen Einbauanleitung.

Für welche Entwässerungssysteme ist der ROOFGUARD geeignet?

Der ROOFGUARD lässt sich mit wenig Aufwand auf allen Flachdächern mit Schwerkraft-Entwässerung einsetzen und über Dachabläufen mit einem Topfdurchmesser von 60-200 mm montieren. Der Einbau ist auch jederzeit nachträglich möglich und kann bei Gründächern oder Kiesflächen durch Kiesfangelemente ergänzt werden:

Für den Einsatz in einer Druckentwässerung ist der ROOFGUARD nicht geeignet.

Wie viele ROOGUARDs benötige ich auf einem Dach?

Die Anzahl der ROOFGUARDs, die auf einem Flachdach benötigt werden, hängt von der Anzahl der Dachgullys bzw. Abläufe ab. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, auf jedem Gully/Ablauf bis DN 200 einen ROOFGUARD zu platzieren, denn nur ein freier Ablauf kann die Entwässerung nachhaltig sicherstellen. Das gilt für Hagel genauso wie für verschmutzte Laubsiebe. Insbesondere Ablaufpunkte, die von Laubabfall besonders häufig betroffen sind, sollten bevorzugt mit einem ROOFGUARD ausgestattet werden. Dies gilt auch für Abläufe durch die Attika, denn hier sorgt die ROOFGUARD Attika-Erweiterung für entsprechende Sicherheit.

Fragen zum ROOFGUARD mit FLECK connect
Was ist bei der Nachbestellung der Ersatzbatterien zu beachten?

Wenn die Batteriespannung nicht mehr ausreichend ist, sollten immer alle vier Batterien getauscht werden. Wir empfehlen den Einsatz der Original-Batterien, da diese den Witterungsanforderungen auf einem Flachdach standhalten. Die maximale Belastungstemperatur der Batterien wurde auf ca. 80°C definiert.

Die Original-Batterien können direkt bei FLECK bestellt werden. Ältere Batterien sind über geeignete Sammelstellen zu entsorgen.

Warum ist FLECK connect nicht solarbetrieben?

Wir haben uns in der Entwicklungsphase von FLECK connect bewusst dazu entschieden, von einem solarbetriebenen System Abstand zu nehmen. FLECK connect sendet auch Zustandsmeldungen über kritische Batteriespannungen, die durch die Leistungsschwankungen einer solaren Ladeeinrichtung häufig zu unerwünschten Meldungen geführt hätten. Uns war es wichtig, eine stabile Methode zur Energieversorgung zu wählen, weshalb im FLECK connect-Gehäuse Batterien zu finden sind.

Muss ein Vertrag mit VODAFONE geschlossen werden, um die SIM-Karte im FLECK connect-Modul nutzen zu können?

Nein, der Nutzer muss keinen Vertrag mit VODAFONE schließen, um FLECK connect nutzen zu können. Die Karten haben eine Laufzeit von max. 10 Jahren und sind bereits bis Ende September 2031 aktiviert. Eine Kartenverlängerung bzw. der Erwerb einer neuen SIM-Karte ist über FLECK zu beantragen. FLECK tritt als Vertragspartner gegenüber VODAFONE auf und versichert dem Mobilfunkanbieter, dass die Karten durch den Kunden nicht missbräuchlich verwendet werden.

Wird der ROOFGUARD mit FLECK connect anders montiert als der „normale“ ROOFGUARD?

Nein, die Montage des ROOFGUARDs ist dieselbe. Einziger Unterschied ist, dass bei der Installation von FLECK connect der Prozess etwas „verlängert“ wird, da eben das Modul noch zusätzlich auf dem ROOFGUARD angebracht wird. Dies ist jedoch mit wenigen Handgriffen schnell erledigt. Eine Schritt-für-Schritt-Erklärung finden Sie in der Einbauanleitung im Download-Bereich.

Öffnet sich das Sieb des ROOFGUARDs bei Stauwasser trotz des zusätzlichen Gewichts des FLECK connect-Moduls?

Ja, der ROOFGUARD löst weiterhin bei einer kritischen Wasseranstauhöhe von etwa 65 mm aus und hebt das Laubsieb an. Das Funkmodul von FLECK connect erhält über einen magnetischen Kontakt die notwendigen Zustandsinformationen und sendet diese in Echtzeit über eine Cloud an den Nutzer.

Wer ist für die Sicherheit meiner Daten zuständig, die für die Nutzung von FLECK connect erhoben werden?

Alle Daten, die bei der Nutzung von FLECK connect erhoben werden, werden von FLECK, vom Telekommunikationspartner VODAFONE und dem Hard- bzw. Softwareentwickler Exelonix verwaltet. Eine Weitergabe an andere Unternehmen erfolgt nicht. Selbstverständlich haben wir beim Abschluss der Verträge darauf geachtet, dass sie den Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union folgen. Nähere Informationen dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.