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Glossar

Allgemein
Dachzubehör

Das FLECK-Dachzubehör umfasst ein umfangreiches Produktprogramm an Ergänzungsprodukten für das Dachhandwerk. Die Produkte werden für die Anwendungsbereiche Steildach, Flachdach sowie Solaranwendungen hergestellt. Dazu zählen u.a. komplett montierte Pfannensysteme für Lüftungen, Durchführungen, die Dachbegehung, Schneefangsysteme, Fotovoltaik- und Solarthermieanlagen sowie passende Zubehörteile. Die mit individuellen Flanschen versehenen Flachdach-Lüfter, -Durchgänge, -Gullys und -Abläufe, Kontrollschächte sowie entsprechendes Ergänzungszubehör, wie das einzigartige Laubsieb ROOFGUARD, erleichtern den Aufbau sicherer Flachdächer.

Dachformen
Flachdach

Ein Flachdach bezeichnet gewöhnlich ein Dach mit einer Dachneigung von weniger als 10 Grad. Mit der Neuen Moderne und der steigenden Beliebtheit der gradlinigen Formsprache nach Bauhaus gewann das Flachdach als Dachform zunehmend an Bedeutung. Aufgrund der geringen bis nicht vorhandenen Dachneigung sind Flachdächer gegen stehendes und eindringendes Wasser mit einer wasserdichten Dachabdichtung auszuführen. Für die sichere Durchdringung der Dachabdichtung sind angepasste, vorgefertigte Zubehörteile von Vorteil.

Satteldach

Die in Europa meistverbreitete Dachform ist das Satteldach, das aus zwei gegenüberliegenden geneigten Dachflächen besteht. Es wird auch Giebeldach genannt. Satteldächer können unterschiedlich gestaltet werden und unterliegen einem einfachen Konstruktionsprinzip. In seiner Grundform stellt das Satteldach eine seit Jahrhunderten bewährte Dachform dar. Und doch verändert sich das Satteldach immer wieder, denn Architekten hinterlassen gerne ihre Handschrift in Form, Farbe und Materialwahl. Beispiele finden sich bei www.DACHKULT.de.

Steildach

Als Steildach bezeichnet man Dächer mit einer Dachneigung von mehr als 20° Grad Dachneigung. In Deutschland zählt das Steildach zur beliebtesten Dachform. Den oberen Abschluss des Steildachs nennt man First – den Gegensatz dazu bildet die Traufe, denn sie stellt das untere Ende des Dachs dar. Steildächer benötigen angepasste Systeme zur Belüftung, zur Wasserführung und -ableitung, zur Schneelastsicherung, zur Begehung und zur Montage von Durchdringungen oder zusätzlichen Dachaufbauten, wie beispielsweise Solaranlagen. Das FLECK Steildach-Zubehör umfasst heute mehrere Tausend leistungsfähiger Artikel.

Dachkonstruktionen
Gründach

Ein Gründach bezeichnet ein Flachdach oder ein Steildach, das mit einer Begrünung bepflanzt ist. Die Begrünung wird direkt über dem auf der Dachabdichtungsebene aufliegenden Schutzvlies angebracht und bietet einige bauphysikalische und ökologische Vorteile: Die Pflanzen bilden eine Art natürlichen Schutz für die Dachabdichtung, gleichen Extremtemperaturen aus und schirmen damit Umwelteinflüsse ab. Die Belastung der Abdichtung reduziert sich dadurch merklich. Vlies und Pflanzsubstrat bilden einen natürlichen Wasserspeicher, der Regenwasser zurückhält und verzögert langsam abfließen lässt. Bei der Begrünung eines Daches wird zwischen extensiver und intensiver Dachbegrünung unterschieden. Bei der extensiven Dachbegrünung werden in erster Linie naturnah angelegte Vegetationsformen mit niedriger Wuchsform ausgewählt wie Moose oder Gräser. Diese Arten von Pflanzen müssen nur selten bewässert werden und halten auch hohen Temperaturen stand. Unter die intensive Dachbegrünung fallen auch die sogenannten Dachgärten mit Stauden oder sogar Bäumen. Der Pflegeaufwand hier ist um einiges größer, da die Pflanzen regelmäßig bewässert und versorgt werden müssen, weshalb intensive Dachbegrünungen zu jeder Zeit begehbar sein sollen. Intensiv begrünte Flachdächer werden häufig als Umkehrdach ausgeführt, einem besonderen System zur Dämmung von Flachdächern. Um die Flachdachentwässerungspunkte regelmäßig warten zu können, bietet es sich an, den Gründachschacht von FLECK als Kontrolleinrichtung über einen Ablauf oder einen Gully zu installieren. Der Gründachschacht ist mit einer abnehmbaren Wetterkappe ausgestattet, die eine schnelle Wartung und Kontrolle verspricht.

Kaltdach

Ein Kaltdach bezeichnet eine über der Dämmebene belüftete Dachkonstruktion. Die Dämmebene ist so angeordnet, dass die Luft zwischen Dämmung und der Dachabdichtung zirkulieren kann. Der belüftete Bereich dient in erster Linie der Abführung der durch die Dachschichten diffundierenden Feuchtigkeit und verhindert somit eine Kondensation im Dachaufbau. FLECK-Traufelemente mit fachgerechten Zuluft-Querschnitten und die einzigartige FLECK Europa-Roll-Traufe ermöglichen die fachgerechte Ausführung von Steildächern im Traufbereich. Das Gegenteil von einem Kaltdach ist das Warmdach, bei dem die zusätzliche Belüftungsebene zwischen Dämmung und Dachabdichtung entfallen kann.

Solardach (Energiedach)

Ein Solardach – auch Energiedach genannt – erzeugt allein mit der Sonnenenergie Wärme oder Strom. Dazu wird auf dem Steildach oder Flachdach eine Solarthermieanlage oder eine Photovoltaikanlage installiert. Die Montage beider Anlagen erfolgt bei einem Steildach entweder oberhalb der Dachziegel oder als Indach-Photovoltaikanlagen bzw. mit Solardachziegeln. Eine Photovoltaikanlage wandelt das Sonnenlicht in Strom um. Anders sieht es bei einer Solarthermieanlage aus: Sie nutzt die gewonnene Wärme aus der Sonnenenergie, um Heiz- oder Brauchwasser zu erhitzen. Ein Solardach kann sowohl auf einem Flachdach als auch auf einem Steildach installiert werden, ist klimafreundlich und dazu wirtschaftlich sehr rentabel, da die Sonnenenergie kostenlos ist. Wohneigentümer und Häuslebauer, die beim Neubau oder im Zuge einer Modernisierung auf Solarenergie umrüsten, können dafür oft Förderungen in Anspruch nehmen. Beim Bundesverband Solarwirtschaft e. V. erhalten Sie nähere Informationen dazu. FLECK bietet im Bereich Solar-Zubehör einfach zu installierende Produkte wie die Solar-Durchgangspfanne oder die Solar-Trägerpfanne, um die Photovoltaik- oder Solarthermieanlage fachgerecht montieren zu können.

Umkehrdach

Ein besonderes System zur Dämmung von Flachdächern ist das sogenannte Umkehrdach. Anders als bei der konventionellen Methode, wo der Dachschichtenaufbau von oben durch eine Abdichtung geschützt wird, ist hier ein wasserunempfindlicher Dämmstoff, der ein- oder mehrlagig und wärmebrückenfrei verlegt wird, stärker der äußeren Witterung ausgesetzt.

Beim Umkehrdach liegt die Abdichtung – meist eine Bitumen- oder Kunststoffbahn – unterhalb der Dämmstoffplatten. In der Regel wird sie direkt auf die tragende Konstruktion des Flachdachs, also zum Beispiel auf der obersten Stahlbetondecke des Gebäudes, verlegt.

Der Dämmstoff dagegen wird nicht abgedichtet, sondern von oben mit einem Vlies abgedeckt und z. B. mit einer lockeren Kiesschüttung oder einem Gründachaufbau beschwert und damit gegen Windsogeffekte gesichert. Denn die Dämmplatten werden beim Umkehrdach in der Regel lose verlegt. Der Kies schützt die Dämmung aber nicht vor Feuchtigkeit durch Regen oder Schnee. Das gilt auch für das Vlies. Dieses soll in erster Linie verhindern, dass Teile der Kiesschüttung in die Dämmstoffebene hineinrieseln und sich zum Beispiel in den Fugen zwischen den Dämmstoffplatten ansammeln. Das Vlies ist also zumindest beim herkömmlichen Umkehrdach wasserdurchlässig.

Da die Dämmung im häufig nassen Außenbereich liegt, können nur Materialien eingesetzt werden, die resistent gegen Feuchtigkeit sind. Sehr oft werden Umkehrdächer mit extrudiertem Polystyrol-Hartschaum (XPS) ausgeführt. Er nimmt nur sehr wenig Wasser auf und gilt als verrottungsfest. XPS ist allerdings nicht UV-beständig, auch deshalb ist z. B. die Kiesschüttung wichtig. Die Dämmung schützt aber gleichzeitig die darunter liegende Dachabdichtungsebene vor größeren temperaturbedingten Spannungen und mechanischen Beschädigungen.

Aufgehende Bauteile, wie unsere FLECK Flachdach-Lüfter und Flachdach-Durchdringungen, können für Umkehrdächer, den Fachregeln entsprechend, um die Höhe der zusätzlichen Aufbauschichten verlängert werden. Erfolgt die Beschwerung durch Gründachaufbauten, empfiehlt sich der Einsatz unseres FLECK Gründachschachtes.

Warmdach

Ein Warmdach bezeichnet eine Dachkonstruktion bei der zwischen der Dämmebene und den wasserführenden Schichten bzw. den Abdichtungen keine Luftzirkulation stattfindet. Das Gegenteil von einem Warmdach ist ein Kaltdach, bei dem Luft oberhalb der Dämmebene zirkulieren kann.

Entwässerung
Kiesfang

Der Kiesfang wird über dem Flachdachgully oder -ablauf montiert, um die Entwässerungsleitung vor Verstopfungen zu schützen. Nach der DIN 18531-3, Punkt 78 ist der Kiesfang ein Bauteil, das grobe Feststoffe aufhält. Bei der regelmäßigen Wartung sollte dieses gereinigt und von Ablagerungen befreit werden, um die volle Funktionsfähigkeit zu gewährleisten. Für den ROOFGUARD bietet FLECK spezielle Kiesfang-Zusatzmodule an, um den Lift-Mechanismus zu schützen.

Laubsieb

Das Laubsieb, auch Laub- oder Kiesfang genannt, wird über dem Flachdachgully oder -ablauf montiert, um stets eine freie Entwässerungsleitung gewährleisten zu können. Es empfiehlt sich, die Laubsiebe bei der regelmäßigen Wartung zu reinigen und von eventuellen Ablagerungen zu befreien, damit die volle Funktionsfähigkeit erhalten bleibt. Spezielle Laubsiebe, wie z.B. der innovative FLECK ROOFGUARD, besitzen einen Selbstreinigungsmechanismus. Starkregen und Hagel können so ungehindert abfließen, wodurch das Dach zu jeder Zeit (24/7) besser geschützt ist.

Notüberlauf

Nach DIN EN 12056 wird zwischen normalen Regenereignissen und dem sogenannten Jahrhundertregenereignis unterschieden. Die Ablaufleistung der Dachabläufe- bzw. Gullys und die Abwasserrohrsysteme werden nach den regelmäßig auftretenden Regenereignissen unter Berücksichtigung der geografischen Lage bemessen. Zusätzliche Regenmassen, wie sie bei einem Jahrhundertregen zu erwarten sind, werden über entsprechende Notüberläufe zusätzlich auf hierfür vorgesehene Freiflächen abgeleitet. Ein Notüberlauf mit und ohne Anstaukante kann abhängig von Bauform und Ablaufleistung sowohl in der Dachfläche als auch in der Attika eingebaut werden. FLECK Notüberläufe passen entsprechend der jeweiligen Entwässerungsberechnung auf alle Flachdachflächen.

Lüfter
4 in 1 Flachdachlüfter

Der 4 in 1 Flachdachlüfter von FLECK ist der Allrounder-Lüfter DN 125 / DN 100 für das Flachdach. Das Flansch- bzw. Manschettenmaterial besteht wahlweise aus Hart-PVC, Bitumen-Schweißbahn, EPDM und einem umfangreichen Folienprogramm. Wie der Name schon verrät, vereint dieser Lüfter vier Funktionen in einem Produkt: erstens Sanitärlüfter DN 100, zweitens Sanitärlüfter DN 125, drittens Sanierungslüfter für ein DN 100 Lüfterrohr und viertens Entspannungslüfter. Bei Bedarf kann die Wetterkappe einfach durch Drehen abgenommen werden. Der 4 in 1 Flachdachlüfter ist auch in den Ausführungen mit Kondenswasserabscheider (KWA) und Flairkopf erhältlich und eignet sich zum Beispiel für die Rücktrocknung von einer durchfeuchteten Flachdach-Dämmebene. Sonderlängen für die Systemrohre sowie eine Wärmedämmung können bei FLECK auf Anfrage mitgeliefert werden.

4 in 1 Systemrohre

Die 4 in 1 Systemrohre von FLECK wurden zum Aufschrauben an den 4 in 1 Flachdachlüfter entwickelt. Die Rohre sind in den Nennweiten DN 100 und DN 125 jeweils mit oder ohne Rückstauklappe erhältlich. Die produktionsseitige Integration der Rückstauklappe sorgt beim Dachhandwerker für Zeit- und Kostenersparnisse, da kein baustellenseitiger Einbau mehr erforderlich ist. Mit den Systemrohren DN 100 bzw. DN 125 (ohne Rückstauklappen) wird der 4 in 1 Flachdachlüfter schnell zum Sanitärlüfter DN 100 bzw. DN 125.

Aura-Lüfter

Der Aura-Lüfter DN 125 gehört zum FLECK Steildach-Zubehör. Dieser Lüfter kann auf Dächern mit einer Neigung bis 60° lotrecht und individuell eingestellt werden. Der Aura-Lüfter ist mit einer leicht abnehmbaren Wetterkappe versehen und somit vielseitig einsetzbar. Dank des mitgelieferten Reduzierungsadapters kann die Nennweite von DN 125 auf DN 100 verringert werden. Optional ist er mit Flairkopf lieferbar.

Eurolüfter

Der Eurolüfter DN 125 zeichnet sich durch seine kompakte Bauweise aus. Durch die leicht abnehmbare Wetterkappe eignet er sich zur Belüftung von Abwasserrohren genauso wie zur Entlüftung von Wohnräumen. Eurolüfter können, dank des Reduzierungsadapters, in der Nennweite von DN 125 auf DN 100 verringert werden und sind in einer großen Auswahl an Pfannentypen und Farben erhältlich. Weitere Einsatzmöglichkeiten: Schiefer/Schindel und Faserzement-Wellplatten.

Sani Extra

Der Sani Extra ist ein weit verbreiteter und beliebter Steildach-Pfannen-Lüfter. Durch seine besonders kompakte Bauform und das ansprechend klassische Design passt er zu allen handelsüblichen Dachpfannen, zu Schiefer/Schindel und Wellplatten. Als einziger FLECK Steildach-Lüfter kann er optional mit einem Anschlussrohrstutzen in 90° (senkrecht zur Dachfläche) eingesetzt werden, was z.B. bei Aufdach-Dämmsystemen von Vorteil sein kann.

Wrasenlüfter

Wrasen ist eine allgemeine Bezeichnung für wasserdampfgesättigte Abluft, die auch bei höheren Umgebungstemperaturen als Nebel in Erscheinung tritt und zusätzlich mit fetthaltigen Dämpfen vermischt sein kann. Häufige Entstehungsherde für Wrasen sind Großküchen, Bäckereien, aber z.B. auch Kraftwerke. Aufgrund der vergleichbar großen Luftmengen kommen in diesen Fällen oftmals motorisch betriebene Entlüftungsanlagen mit Durchmessern ab DN 150 zum Einsatz. FLECK Wrasenlüfter sind für sämtliche Steil- und Flachdächer in Nennweiten bis DN 500 konzipiert und können nach Bedarf mit leistungsfähigen Lüfterhauben (Flairkopf) sowie Kondenswasserabscheidern (KWA) ausgestattet werden.

Produktion
Polypropylen (PP)

Polypropylen bezeichnet einen thermoplastischen Kunststoff, der als gut wärmebeständig gilt. Insgesamt zählt Polypropylen zu den am häufigsten eingesetzten Kunststoffen, vor allem in der Lebensmittel- und Automobilindustrie. Polypropylen-Flansche werden bei Dachzubehörteilen bevorzugt für den direkten Anschluss an FPO/TPO-Dachbahnen genutzt.

PVC (Polyvinylchlorid)

PVC steht für den seit Jahrzehnten bewährten Kunststoff Polyvinylchlorid, der in PVC-U (Hart-PVC) und PVC-P (flexibles PVC) unterschieden wird. Bei FLECK kommt PVC-U zum Einsatz. Durch die Zugabe von speziellen Zuschlagstoffen kann das Material weiter veredelt und an unterschiedlichste Einsatzgebiete und Anforderungen angepasst werden. Aufgrund seiner hervorragenden thermoplastischen Materialeigenschaften kommt PVC bei Bauprodukten im Innen- und Außenbereich zum Einsatz. FLECK nutzt diesen vielseitigen Werkstoff seit über 50 Jahren zur Herstellung von warmgeformten Dachzubehör-Komponenten für Flach- und Steildächer.

Rechtliche Vorgaben und Normen
Aufzugschachtentlüftung

Konkrete Hinweise zur Anforderung an Aufzugschächte finden sich zum Beispiel in der DIN EN 81-20. Gemäß der Musterbauordnung (§ 39 Abs. 3, MBO) müssen Fahrschächte zu lüften sein und eine Öffnung zur Rauchableitung mit einem freien Querschnitt von mindestens 2,5 von Hundert der Fahrschachtgrundfläche, mindestens jedoch 0,10 m2 haben. Die Öffnung darf einen Abschluss haben, der im Brandfall selbsttätig öffnet und von mindestens einer geeigneten Stelle aus bedient werden kann. Die Lage der Rauchaustrittsöffnungen muss so gewählt werden, dass der Rauchaustritt durch Windeinfluss nicht beeinträchtigt wird.

Dies sind neben der Arbeitsverordnung baurechtliche Vorgaben, in denen Architekten, Fachplaner und Aufzugerrichter genaue Handlungsvorgaben finden, um eine Aufzugschachtentlüftung fachgerecht zu planen und zu installieren. Somit können natürlich wirkende Entrauchungsanlagen für Aufzugschächte bauordnungsrechtlich korrekt und vor allem energieeffizient geplant und letztendlich hergestellt werden.

Dazu muss eine vorgeschriebene Entlüftungsöffnung errichtet werden. Der wirtschaftliche Wrasenlüfter von FLECK eignet sich ideal für die Be- und Entlüftung von Aufzugschächten. FLECK Wrasenlüfter sind für Steil- und Flachdächer in Nennweiten bis DN 500 (1885 cm2) konzipiert, was einen Einsatz bis 7,5 mSchachtquerschnitt erlaubt. In gedämmter Ausführung sind Entlüftungsquerschnitte bis DN 400 (ca. 1200 cm2) erhältlich. Diese sind bei Fahrstuhlschächten bis 4,8 mSchachtquerschnitt nach der 2,5%-Regel einsetzbar. Selbstverständlich sind sie auch farblich an die Umgebung der vorhandenen Dacheindeckung anpassbar.

Baustoffklasse

Bauprodukte können hinsichtlich ihrer Brandeigenschaften in Deutschland gemäß den in der DIN 4102 dargestellten Klassen in brennbare (B1, B2, B3) und nichtbrennbare (A1, A2) Baustoffe eingestuft werden, insofern für diese keine harmonisierten, europäischen Produktnormen und Nachweisverfahren herangezogen werden können. Nur bei Produkten, für die eine CE-Kennzeichnung vorgesehen ist, ist eine Klassifizierung nach den Bestimmungen der DIN EN 13501 (Europäische Baustoffklassen) erforderlich. Dies gilt nur für die folgenden FLECK-Produkte: FLECK Laufrostpfanne und FLECK Sicherheitstrittpfanne (siehe hierzu die Angaben bei den jeweiligen Produkten im Downloadbereich). Leichtentflammbare Produkte der Baustoffklasse B3 gemäß DIN 4102 dürfen im Bauwesen allerdings nach wie vor nicht verwendet werden. Steil- und Flachdachzubehör von FLECK erfüllt die bestehenden, in der DIN 4102 beschriebenen Anforderungen an schwerentflammbare B1- bzw. normalentflammbare B2-Baustoffe für das Dach.

Bauproduktenverordnung (BauPVO)

Die Bauproduktenverordnung ist eine Rechtsverordnung der Europäischen Union und die rechtliche Grundlage für das Inverkehrbringen und die Bereitstellung harmonisierter Bauprodukte auf dem europäischen Markt. Sie legt die Anforderungen an die sogenannte Leistungserklärung sowie die CE-Kennzeichnung fest. Die BauPVO hat seit 1. Juli 2013 die damalige Bauproduktenrichtlinie (BPR) aus dem Jahre 1988 abgelöst. Damit ergaben sich auch einige Änderungen bei der Kennzeichnung unserer FLECK-Produkte, denn die sogenannte EG-Konformitätserklärung wurde abgelöst durch die Leistungserklärung.

CE-Kennzeichnung

Die CE-Kennzeichnung dokumentiert, dass der Hersteller alle rechtlichen Anforderungen für das gekennzeichnete Produkt erfüllt, die die europäische Gemeinschaft an das jeweilige Produkt bzgl. des Inverkehrbringens stellt. Die Buchstaben C und E stehen für „Conformité Européenne“ und bedeuten „europäische Konformität bzw. Übereinstimmung“. Eine CE-Kennzeichnung wird an denjenigen Bauprodukten angebracht, für die der Hersteller nach der Bauproduktenverordnung eine Leistungserklärung ausstellen muss.

Wenn Produkte hohen Sicherheitsanforderungen genügen müssen, muss in dem Konformitätsbewertungsverfahren eine akkreditierte externe Prüfstelle beteiligt und benannt werden. Dies können Experten für die jeweils anzuwendenden EU-Regelungen sein, wie man sie zum Beispiel beim TÜV oder in geeigneten Prüflaboratorien findet. Sobald ein derartiges Produkt über eine CE-Kennzeichnung verfügt, darf es bedenkenlos auf dem europäischen Markt vertrieben werden. Sicherheitsrelevante Produkte von FLECK sind beispielsweise die Sicherheitstrittpfanne und die Laufrostpfanne für Steildächer. Diese verfügen über eine CE-Kennzeichnung nach DIN 516: „Vorgefertigte Zubehörteile für Dacheindeckungen – Einrichtungen zum Betreten des Daches – Laufstege, Trittflächen und Einzeltritte“. Die zugehörige Leistungserklärung finden Sie im Download-Bereich auf den jeweiligen Produktseiten.

Leistungserklärung (LE oder DoP, Declaration of Performance)

Hersteller sind seit dem 1. Juli 2013 dazu verpflichtet, für jedes Bauprodukt, das von einer harmonisierten europäischen Norm (hEN) oder einer Europäisch Technischen Bewertung (ETA) erfasst wird, dem Händler und dieser dem Verarbeiter für jedes ihrer unter die Bauproduktenverordnung (BauPVO) fallenden Produkte eine Leistungserklärung in gedruckter oder elektronischer Form zur Verfügung zu stellen bzw. zu übermitteln. Die Leistungserklärung nach BauPVO hatte die zuvor geltende EG-Konformitätserklärung abgelöst und ist mit einem Zertifikat gleichzusetzen. Sie beinhaltet jeweils unter anderem:

  • einen Verweis auf den Anwendungstyp des Bauprodukts
  • Angaben zum angewandten Verfahren oder System, nach dem das Bauprodukt geprüft wurde
  • Informationen zur harmonisierten EU-Norm (inkl. Erscheinungsdatum), die zur Bewertung der wesentlichen Merkmale herangezogen wurde
  • Angaben zu den Anforderungen, die das Bauprodukt mindestens erfüllt
Marktüberwachung

Die Kontrolle der Einhaltung der Vorschriften zu den Themen CE-Kennzeichnung sowie Leistungserklärung erfolgt in Deutschland durch die sogenannte Marktüberwachung, die in der Zuständigkeit der Bundesländer liegt. Die Marktüberwachungsbehörden der Länder führen stichprobenartig Kontrollen vor Ort durch – zum Beispiel in Baumärkten, im Baustoff-Fachhandel oder beim Zoll. Das Deutsche Institut für Bautechnik in Berlin (DIBt) übernimmt als gemeinsame Marktüberwachungsbehörde der Länder u.a. die zentrale Koordinierung. Auf der Homepage des DIBt finden sich weitergehende und immer aktuelle Informationen zu den Themen Bauproduktenverordnung, Leistungserklärung, CE-Kennzeichnung sowie Marktüberwachung.