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Die Mitglieder des Produkteliminationsausschusses (PEA) bei FLECK im Austausch (v. l. n. r.): FLECK-Geschäftsführer Christoph Nielacny, Fabian Ewald, Technischer Betriebsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung, Peter Nowack, Senior-Produktmanager, sowie Marcel Rennings, Controller.
Die Mitglieder des Produkteliminationsausschusses (PEA) bei FLECK im Austausch (v. l. n. r.): FLECK-Geschäftsführer Christoph Nielacny, Fabian Ewald, Technischer Betriebsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung, Peter Nowack, Senior-Produktmanager, sowie Marcel Rennings, Controller.
24. März 2026

CCC und PEA: Qualität ist, wenn der Kunde zurückkommt – nicht das Produkt

Als Gremium zur Steuerung und gegebenenfalls Elimination bereits eingeführter Produkte wurde im Jahr 2023 bei FLECK der sogenannte Produkteliminationsausschuss (PEA) gegründet. Was macht der PEA eigentlich während seiner mindestens halbjährlich stattfindenden Sitzungen?

Anders als beim Produktentwicklungsausschuss konzentriert sich die Arbeit unseres PEA auf Fragen der Sortimentsbereinigung, die sich unter anderem aus systematischen Produktlebenszyklusanalysen ergeben. Aktuellstes Beispiel ist die Elimination unserer Antennendurchgangspfanne MEGA, die seit dem 2. Februar 2026 nicht mehr lieferbar ist. Dies gilt auch für die Thermenabgasdurchgangspfanne MEGA sowie die beiden MEGA-Varianten im Bereich unserer variablen Produkte“, konstatiert unser Controller Marcel Rennings als eines von derzeit vier PEA-Mitgliedern. Diesem gehören neben ihm an:

 

Die thematischen Schwerpunkte der PEA-Arbeit sind stark controllingbezogene Analysen folgender Art:
  • Programm- bzw. Sortimentsanalysen:
    • Umsatz- und Stückzahlverteilung
    • Deckungsbeitragsstruktur
    • Altersaufbau

 

  • Produktanalysen:
    • historische Absatz- und Umsatzentwicklung
    • Deckungsbeitragsanalyse
    • Lebenszyklusanalyse
    • Marktpositionsanalyse
    • Prognose des Absatzverlaufs

Diese sieht Fabian Ewald so: „Auf Basis dieser Analysen, die sich insgesamt immer am Dreiklang CCC, Cost (Kosten), Competition (Wettbewerb) und Customer (Kunde) orientieren müssen, ergeben sich sodann in der Regel drei Handlungsoptionen:

1. Intensivierung- und Stützungsmaßnahmen, z. B. Produkt-Revival

2. Qualitätspolitik:

2 a. Änderung funktionaler Eigenschaften
2 b. Änderung nicht funktionaler Eigenschaften

3. Elimination

 

Eliminationsentscheidung: klar begründet und kundennutzenorientiert

Eine finale Eliminationsentscheidung muss eindeutig aus den obigen Analysen abgeleitet werden können. Sie muss immer auch mögliche Sortimentsverbundeffekte und Lieferverpflichtungen als Nebenbedingungen reflektieren. Als letzte Alternative ist immer auch ein Produkt-Relaunch zu erwägen, bei dem das alte Produkt aus dem Markt genommen und in geänderter Form neu positioniert und wieder in den Markt eingeführt wird“, erläutert Christoph Nielacny. Und Peter Nowack ergänzt abschließend: „Für uns ist der Qualitätsbegriff insofern umfassender definiert: Qualität ist, wenn der Kunde zurückkommt und nicht das Produkt, das sich am Lager unserer Handelspartner zum Ladenhüter entwickelt hat, weil es – anders als bei der Produkteinführung erwartet – eben keinen optimalen Nutzen für den Kunden auf der Verarbeitungsseite erzeugen konnte.“